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 DWC Fehmarn 2004
Slalom auf Fehmarn

Helge Wilkens erringt den Gesamtsieg!

Burg auf Fehmarn, 23.05.2004. Vier Racings, sechs Slalomserien und eine Wave-Freestyle-Elimination – Das war die sensationelle Ausbeute beim DWC Fehmarn. Bei traumhaftem Sonnenschein und perfektem Wind zwischen vier uns sechs Windstärken kamen die besten deutschen Windsurfer am Himmelfahrtswochenende am Burger Südstrand auf Fehmarn voll auf ihre Kosten! Auch am Finaltag wurden die Windsurfer noch einmal voll gefordert: Zunächst wurde das am Vorabend unterbrochene Freestylefinale absolviert, anschließend eine letzte Slalomserie durchgeführt. Der Hannoveraner Helge Wilkens (GER-63) konnte am Ende den Gesamtsieg vor Denis Standhardt (GER-189) und Andy Laufer (GER-63) erringen.

In einem spannenden Freestylefinale setzte sich am Sonntagvormittag der Deutsche Meister 2002 dieser Disziplin, Andre Paskowski (GER-2) aus Hamburg, knapp gegen den amtierenden DWC-Sieger im Freestyle, Normen Günzlein (GER-186) aus Scharbeutz durch. Ihrem Feuerwerk aus schwierigsten Freestylemanövern, spektakulären Tricks und Sprüngen hatten die weiteren Finalisten Denis Standhardt und Thorsten Jensen nur wenig entgegenzusetzen.

Im Anschluss wurde eine letzte Slalomserie gestartet: Diese konnte der Münchener Andy Laufer (GER-93) knapp für sich entscheiden. Laufer verbesserte sich dadurch im letzen Rennen noch auf Platz drei in dieser Disziplin. Der Kieler Philip Horn (GER-10) festigte mit Platz zwei im abschließenden Rennen seinen zweiten Platz in der Slalomwertung. Der Hannoveraner Helge Wilkens (GER-63) landete trotz einer Frühstartdisqualifikation im abschließenden Slalomfinale auf Rang eins in dieser Disziplin. Schon am Vortag hatte er seinen Slalomsieg perfekt gemacht.

Sieger in der Disziplin Racing wurde Devon Boulon (ISV-1) von den Virgin Islands. Drei von vier Rennen beendete er als Sieger. Nur in einem Rennen musste er sich seinem niederländischen Trainingskameraden, Roy van Koolwijk (NED-97) geschlagen geben. Devon Boulon der Anfang Mai den dritten Platz bei den Windsurf-Europameisterschaften belegt hatte, kam mit seinem Teamkollegen van Koolwijk zum DWC nach Fehmarn, um die amerikanische Segelmarke „Windwing“ und die Gulftech-Gabelbäume zu promoten, die in Deutschland zur Zeit neu eingeführt werden. Der Doppelerfolg im Racing zeigt, dass diese Mission erfolgreich war.


DWC auf Fehmarn

Gesamtsieger des DWC Fehmarn wurde der Hannoveraner Helge Wilkens. Platz vier im Racing und ein Sieg im Slalom bedeuteten am Ende 5,0 Punkte für den DWC-Vizemeister der Saison 2003. Seinen neunten Platz im Freestyle brachte der Hannoveraner nicht in die Gesamtwertung einzubringen, da nur die beiden besten Ergebnisse jedes Starters zählen. Der Bochumer Denis Standhardt erreichte mit 7,0 Punkten (Platz 4 im Slalom, Platz 3 im Freestyle) den zweiten Platz und verwies den DWC-Auftaktsieger Andy Laufer (Platz 5 im Racing, Platz 3 im Slalom) mit 8,0 Punkten auf Rang drei. Auf den Plätzen vier und fünf landeten Philip Horn (GER-10, Kiel) und Andreas Abendroth (GER-66, Konstanz).

Die DWC-Fahrer haben nur vier Tage Zeit, um sich zu regenerieren: Denn schon am Freitag geht es zur dritten Station des Deutschen Windsurf Cups nach Norderney. Dort wird am Pfingstwochenende auch der DWC-Sieger der Saison 2003, Lokalmatador Bernd Flessner, nach überstandener Blinddarmoperation wieder in das Geschehen eingreifen.

Kommentare:
Helge Wilkens (GER-63, Hannover): „Die Revanche für Dranske ist geglückt! Aber es war harte Arbeit. Wir hatten soviel Wind, dass wir jeden Tag in Aktion waren. So kam man überhaupt nicht zum Regenerieren. Die Gegner sind außerdem in diesem Jahr extrem stark. So wird die Saison auf jeden Fall spannend und anstrengend.“

Denis Standhardt (GER-189, Bochum): „Der DWC Fehmarn lief für mich perfekt! Die Windsurfbedingungen sind sensationell und alles wurde von der Kurverwaltung Burg perfekt organisiert. Es ist toll, die Surfbegeisterung des Fehmarner Publikums zu spüren. Für mich läuft es deutlich besser, als ich vor Saisonbeginn gehofft habe. Hoffentlich kann ich dieses Niveau halten.“

Andy Laufer (GER-93, München): „Ich bin schnell und eigentlich passt alles perfekt. Leider haben die anderen über Winter nicht geschlafen und die Konkurrenz im Slalom ist extrem eng. Ein kleiner Fehler kostet einen schnell einige Platzierungen. Am letzen Tag hat bei mir endlich alles 100prozentig gepasst. Leider etwas spät bei dem umfangreichen Programm, dass wir absolviert haben. Ich bin in der Jahresrangliste aber in einer guten Ausgangsposition für die nächsten Veranstaltungen.“

Endergebnis DWC Fehmarn 2004 (4 Racings, 6 Slaloms, 1 Wave-Freestyle):

Top 5 Overallwertung:
1. Helge Wilkens
2. Denis Standhardt
3. Andy Laufer
4. Philip Horn
5. Andreas Abendroth

Top-5 Racing:
1. Devon Boulon
2. Roy van Koowijk
3. Kuba Gudzek
4. Helge Wilkens
5. Andy Laufer

Top-5 Slalom:
1. Helge Wilkens
2. Philip Horn
3. Andy Laufer
4. Denis Standhardt
5. Andreas Abendroth

Top-4 Wave-Freestyle:
1. André Paskowski
2. Normen Günzlein
3. Denis Standhardt
4. Thorsten Jensen

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