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Fuerteventura Wave Clasics 2009
Die Premiere des Big Wave Events FUERTEVENTURA WAVE CLASSIC stand unter einem guten Stern, denn gleich an mehreren Tagen rollten fette Wellen an die Nordwestküste der Kanareninsel.
North Shore Fuerteventura, Frühjahr 2009
Vom 28. Februar bis und 10. März wurde der FUERTEVENTURA WAVE CLASSIC als Invitational für eine kleine Gruppe eingefleischter Wellenexperten ausgetragen.

Die beiden Franzosen Thomas Traversa und JB Caste waren die Initiatoren des Events, der an einem beliebigen Spot am North Shore von Fuerteventura stattfinden werden sollte.

13 weitere Surfer erhielten ein Ticket für die Fahrt zwischen scharfen Lavariffen, mörderischem Shorebreak und meterhohen Wasserwänden.
Die Teilnehmer entschieden selbst, an welchem Spot sie auf‘s Wasser gingen und auch die Bewertung war eine faire Angelegenheit unter Freunden, denn die Punkte für die Performance wurden ohne "Pressure" gegenseitig vergeben, jeweils in einer Team- und Einzelwertung.

Jedes Team wurde von einem Local angeführt, dem jeweils zwei der anderen Teilnehmer zugelost wurden.
Fuerteventura Wave Clasics 2009
Die Startaufstellung lautete:

Ylia Escario, Alex Sanllehy & Klaas Voget
Jaume Coll, Anthony Ruenes & Dario Ojeda
Yannick Anton, Thomas Traversa & JB Caste
Will Ward, Francisco Porcella & Jonas Ceballos
Stephane Etienne, Robin Goffinet & Boujmaa Guilloul
Von da an hieß es 'Warten auf den großen Swell', der für eine knappe Woche später angekündigt wurde.

Am Mittwoch erreichten die ersten Vorboten den Strand von Cotillo, berüchtigt für seinen gnadenlosen Shorebreak. Die erste Runde wurde gestartet und die Meute schlitzte um die Wette.
Fuerteventura Wave Clasics 2009
Am Donnerstag ging es dann mit zunehmendem Swell an einen Spot, an dem sonst aus gutem Grund nur Boogieboarder auf‘s Wasser gehen. Der Break liegt nördlich vor den Toren Cotillos, nennt sich Puertito und bricht sehr hohl auf ein flaches Lavariff.

Klaas Voget schildert uns seine Eindrücke: „Für mich war mein Heat dort ein Herantasten an den Spot, denn vom Wasser aus ist es sehr schwierig zu erkennen, wo man sich befindet und wo die Welle bricht. Die Jungs, die hier schon vorher ein paar Mal auf dem Wasser waren, hatten dadurch einen Vorteil. Zudem ist jeder Fehler fatal, denn ein Sturz bedeutet Materialbruch und Ausstieg über die Felsen.“
Am Freitag waren die Wellen in Puertito dann so groß, dass zunächst keiner der Teilnehmer auf's Wasser ging. Die Sets brachen fast doppelt masthoch und nie an derselben Stelle. Hin und wieder machten die Wellen durch die gesamte Bucht zu - an diesem Spot ein Alptraum, denn dann geht's mit dem Weißwasser nur noch geradeaus in Richtung einer bedrohlichen Felsformation.

Klaas: „Am Nachmittag gingen wir dann mit 6-7 Leuten aufs Wasser. Ein Contest wurde nicht angesetzt, denn dieses Risiko einzugehen wäre in diesen Bedingungen zu gefährlich gewesen. Zum Glück wurde keiner verletzt, alle schafften den Ausstieg vor den Felsen ohne von der nächsten Welle hereingedrückt zu werden...
Fuerteventura Wave Clasics 2009
...nur zweimal wurde es sehr knapp. Einmal wurde Stephane Etienne in der Bucht gefangen, konnte jedoch durch eine kleine Felslücke hindurch in eine sichere Bucht surfen - seinem Local Knowledge sei dank.

Dann wurde Francisco Porcella von einer Welle Richtung Felsen gewaschen, konnte aber zum Glück noch knapp entkommen, bevor ihn das nächste Set erwischte.“
Nach diesen harten Bedingungen sollte am folgenden Tag eigentlich noch ein Finale zwischen den fünf bestplatzierten Surfern stattfinden, aber der Wind spielte nicht ganz mit und schlief für den Rest der Standby Periode wieder ein.
Fuerteventura Wave Clasics 2009
Ergebnisse gab es trotzdem: Mit 12 von 15 Stimmen wurde Thomas Traversa zum besten Fahrer des Contest gekürt.

Viele risikoreiche Rides mit guten Turns in die Wellenlippe bescherten ihm diese Ehre, was allerdings auch deutlich zu Lasten seiner Ausrüstung ausfiel: Er zerlegte drei Masten, zwei Segel, eine Gabel und ein Board...

Eine weitere Wertung lieferten die Ergebnisse der sechs ausgetragenen Heats. Hier gewann Stephane Etienne von Jonas Ceballos und Boujmaa Guilloul. Klaas Voget wurde Vierter vor Yannick Anton.
Mit diesen Punkten konnten sich Stephane Etienne, Boujmaa Guilloul und Robin Goffinet auch die Teamwertung sichern.

Der FUERTEVENTURA WAVE CLASSIC 2009 war ein kleiner aber feiner Event mit grandiosen Wellen und schon jetzt sprechen die Veranstalter von einer Wiederholung im nächsten Jahr - gleiche Stelle, gleiche Welle!

Mehr Infos zum FWC mit Blog, Pics und Videos findet ihr auf dieser Website: www.fuertewaveclassic.com
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