Soulwave 2012
Leon Jamaer, Klaas Voget und der Franzose Arthur Arutkin sind die drei strahlenden Sieger der Neuauflage des Red Bull Soulwave. Mehr als 50 Teilnehmer waren heiß auf den Titel. Logohohe Wellen, 6 bis 7 Windstärken und zum Abschluss noch glassy SUP Bedingungen waren das perfekte Set-Up.

Dazu noch eine Party im ganz speziellen Midsommer Licht, besser hätte das Comeback des Kultevents nicht laufen können. „Wenig Schlaf und jede Menge Zeit auf dem Wasser – so habe ich Midsommer noch nie erlebt. Dass ich am Ende auch noch den Redbull Soulwave gewonnen habe ist der Wahnsinn,“ freut sich der frisch gebackene Champion Leon Jamaer nach der Siegerehrung.

Nach einigen Jahren Pause startet die 2012er Neuauflage des Soulwave mit einer kleinen Veränderung: Standup Paddlesurfing ersetzte die bisherige Disziplin Wellenreiten. Teilnehmer aus Deutschland, Dänemark, Frankreich und Polen waren der Einladung zum Soulwave nach Klitmøller gefolgt, um vom 22. bis 24. Juni in der Welle gegeneinander anzutreten.

Um für beide Disziplinen die bestmöglichen Bedingungen abgreifen zu können war das Event Set-Up wie bereits in der Vergangenheit komplett mobil, wobei der futuristische Neubau des Surfclubs direkt am Strand von Klitmøller als Headquarter genutzt wurde.

Soulwave 2012

Nach einem entspannten und sonnigen Start am Freitag ging es dann früh am nächsten Morgen in der Bucht von Klitrosen mit der neuen Soulwave-Disziplin SUP los. Als nach der Vorrunde der Wind auf Süd-Südwest drehte, switchte der Contest auf Windsurfen über dem Muschelriff. Goiter, Aerials und lange Wellenritte – der längste Tag des Jahres wurde voll und ganz ausgenutzt. Worldcup-Profi Klaas Voget: „Besser hätte das Timing nicht sein können.“

Am Ende standen sich dann mit Klaas, Leon Jamaer, Kenneth Danielsen und Mads Bjørna zwei Deutsche und zwei dänische Locals gegenüber. Kenneth Danielsen nutze seinen Heimvorteil aus und holte sich vor Leon den Sieg im Windsurfen. Dritter wurde Klaas, Vierter Mads. Kenneth Danielsen: „Es war ein ganz enges Finale, ich bin echt froh das ich am Ende die Nase vorne hatte.“ Das musste gefeiert werden und so wurde es noch eine sehr lange Nacht.

Soulwave 2012

Als sich die Teilnehmer am nächsten Morgen wieder am Break in der Bucht von Klitmøller trafen, waren sie sich nicht ganz klar darüber, ob das was sie da sahen nicht doch ein Traum war. Perfekte Lines und kein Wind waren ideal für den SUP Wave-Endspurt. Der 15-jährige Hotshot Arthur Arutkin, einer der besten Franzosen auf dem SUP, zeigte schnell, dass er auch mit Nordseewellen umgehen kann.

Local und SUP-Profi Casper Steinfath freute sich über den Besuch, machte aber schnell klar, dass Gastfreundschaft Grenzen kennt. Im Finale machte Casper alles klar und so musste Arthur sich mit Platz zwei zufrieden geben, vor Caspers Bruder Peter - ebenfalls erst 15 Jahre alt - und Routinier Andy Wirtz. Casper Steinfath: „Das hat richtig Spaß gemacht. Auf jeden Fall trainiere ich ab sofort noch mehr Windsurfen damit ich auch bei der Titelvergabe ein Wort mit zu reden habe.“
Soulwave 2012

Nach Abschluss der Wettkämpfe musste kurz gerechnet werden, um die beste Overall Performance aus Windsurfen und SUP und damit die Red Bull Soulwave Gewinner zu ermitteln. Leon Jamaer lag mit einem Punkt hauchdünn vor Klaas Voget und Arthur Aretkin. Der Soul lebt wieder und die nächste Generation ist heiß auf Wellen und Wind.

Soulwave Gesamtwertung
1. Leon Jamaer
2. Klaas Voget
3. Arthur Arutkin
4. Robert Sand
4. Lars Petersen
6. Sebastian Kornum
7. Karsten Krongaard
7. Mikkel Asmussen
9. Jens Pedersen
10. Casper Steinfath

Soulwave 2012
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