Storm Chase 2013 - Mission 2
Storm Chase / Mission #2: Tag 1 - Temma Beach

Die logistischen Herausforderung waren immens. Die zweite Storm Chase Mission wird im Nordwesten Tasmaniens ausgetragen und neben den sechs Athleten musste die etwa 50 Personen starke Crew innerhalb kürzester Zeit nach dem „Go“am 13. August nach Down Under gebracht werden.

Am Start sind diesmal: Marcilio Browne (BRA), Daniel Bruch (GER), Victor Fernandez Lopez (ESP), Julien Taboulet (FRA), Thomas Traversa (FRA) und Leon Jamaer (GER). Leon ersetzte dabei Robby Swift, der sich auf Gran Canaria den Knöchel gebrochen hatte.

Einmal am Spot eingetroffen, bleibt ein meteorologisches Restrisiko. Trifft der Sturm wie vorhergesagt ein? Stimmt die Windrichtung?

Im Fall Tasmanien hat es gepasst. Am ersten Wettkampftag konnte ein Maximum von 119 km/h vom Windmesser abgelesen werden.

Knapp acht Meter hohe Wellen rollten an den Temma Beach. Kelp, Felsen und sehr starke Strömung forderten den Fahrern das gesamte Können ab.

Storm Chase 2013 - Mission 2

Zunächst wurden die Wettkämpfer von Jet Skis in die Bucht gebracht, da die Strömung zu stark und der Wind noch zu schwach war.

Das erste Heat zwischen Leon Jamaer und Marcilio Browne musste aufgrund zu starker Strömung zunächst abgepfiffen werden.

Danach wurde der Wind stärker und die Spiele konnten beginnen. Jeweils zwei Fahrer wurden auf das Wasser geschickt.

Allerdings gab es kein klassisches Knock-Out Verfahren, sondern eine Punktwertung, die die beiden besten Sprünge und Wellenritte jedes Teilnehmers in Zahlen honorierte. Die nach Punkten besten vier Fahrer qualifizieren sich für die dritte und letzte Storm Chase Mission.

In der ersten Runde dominierte ausgerechnet das Fliegengewicht Thomas Traversa in beiden Kategorien. Obwohl er bei dem auflandigen Wind viel riskierte, kontrollierte er seine Moves, während andere Teilnehmer mit dem starken Wind zu Kämpfen hatten.

„Der Wind war total auflandig und es gab viele Felsen im Wasser. Die Wellen waren sehr aufgewühlt und der Wind drehte viel - es war wirklich ein beängstigender Ort“, kommentierte Julien Taboulet.

Für morgen soll der Spot gewechselt werden. „Back of the Lighthouse“ soll ausprobiert werden. Leon Jamaer: „Ich wäre glücklich, wenn wir der Welt zeigen könnten, was wir in so großen Wellen leisten können, besonders, wenn wir noch eine oder zwei Runden fahren können...“

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