Deutsche Meisterschaften Speedsurfen 2016

Deutsche Meisterschaft 2016 im Speedsurfen

Funraces anstatt DM-Wertung

Die Orther Reede auf der Ostseeinsel Fehmarn sollte Anfang September der Austragungsort für die Deutschen Meisterschaften im Speedsurfen sein. Den Zeitraum von 2. bis zum 10. September hatten sich die Speedsurfer reserviert, aber leider hieß es in diesem Jahr erst einmal 'Warten auf Wind'.

Während dieser in den Vorjahren den Spot ausreichend belüftete - der Event wird seit 2009 auf Fehmarn ausgetragen - stellte sich in 2016 warmes Spätsommerwetter mit nur mäßiger Belüftung ein.
Deutsche Meisterschaften Speedsurfen 2016
Die knapp 45 Teilnehmer nahmen es gelassen, einige Regattafahrer prägten das Motto 'Waiting for wind is better than waiting for nothing' und genossen die freie Zeit auf der Insel. Die Ausdauer wurde zur Wochenmitte mit Gleitwind honoriert ermöglichte zumindest die Austragung von drei Funraces. So wurde erst einmal um den Fehmarn-Pokal anstatt um den DM-Titel gesurft.
Deutsche Meisterschaften Speedsurfen 2016
Am 10. September wurde dann beim Skippers Meeting entschieden, dass die Veranstaltung vorzeitig wegen Windmangel beendet wird. Da leider kein gültiger Lauf ausgetragen werden konnte, gibt es in 2016 auch keinen neuen Deutschen Meister im Speedsurfen, denn laut Regelwerk müssen mindestens zwei Rennen an unterschiedlichen Tagen stattfinden.

Und da es beim Speedsurfen zusätzlich um Geschwindigkeit geht, hätten mindestens 20% der Teilnehmer fünf Mal den Kurs mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 Knoten (etwa 52 km/h) durchfahren müssen, um eine offizielle Rennwertung zu ermöglichen.
Deutsche Meisterschaften Speedsurfen 2016
Also, kein neuer Deutscher Meister, aber bei der Siegerehrung wurden immerhin die Gewinner des 'Fehmarn-Pokals' geehrt, der jedes Jahr vom Tourismusservice Fehmarn gestiftet wird.

Uwe-Sören Schmidt (GER-710) aus Warnemünde und Birgit Höfer (GER-117) aus Albershausen haben das Pokalmatch gewonnen. Bei den Damen folgen Anja Kruse (GER-535) aus Hannover und die Gastfahrerin Andrea Krüger auf den Rängen zwei und drei. Bei den Herren liegen Manfred Fuchs (GER-1193) und Hans-Dieter Wilshusen (GER-804) uf den weiteren Podiumsplätzen.

Nun heißt es 'neues Match, neues Glück in 2017' - höchstwahrscheinlich wieder im September auf Fehmarn.