GFB Fehmarn

Das wohl windigste Battle aller Zeiten?

Lange haben die Freestyler warten müssen. Das letzte Battle für 2017 war schon seit September im Stand-by Modus, jedoch hatte der Wind nie an einem Wochenende mitmachen wollen.

Aber am 28.10.2017 sollte es soweit sein. Die Windvorhersage sah schon Tage zuvor gut genug aus, um einen Start am Surfspot Lemkenhafen durchzuführen. Zwischen 8-9 Uhr trafen sich die Freestyler auf der ideal gelegenen Surferwiese in Lemkenhafen. Glück gehabt, denn nur noch dieses Wochenende ist die Wiese für die Surfer geöffnet, danach geht die Crew rund um die Surfstation „Surfspot Lemkenhafen“ in die Winterpause. Der Wasserstand im Stehrevier der Orther Reede hat auch noch mitgespielt und die Freestyler konnten entspannt aus einem Transporter windgeschützt die Fahrer bewerten.

Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 40 Knoten und Segelgrößen um die 4.0m ballerten die Freestyler mit etwas Mühe ihre Tricks aufs Wasser. „Bei so viel Wind geh ich eigentlich nicht mehr Freestylen, sondern eher in die Welle“, so der GFB’ler Tilo Eber.


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Über den Tag machte vor allem der Kieler Quirin Kraus auf sich aufmerksam. Lange hat er auf sich warten lassen, erst nach einigen Jahren trat er nun das zweite Mal bei einem GFB an. Mit soliden Power- und Newschool-Moves ging er seinen Weg bis ins Halbfinale und ließ Oliver Brommer, Till Giese und Luis Ponseti hinter sich. Erst im Halbfinale konnte ihn Youngster Niclas Nebelung stoppen, der zuvor Lasse Boenecke in der zweiten Runde besiegte. Somit ging es für Quirin in das B-Finale gegen den routinierten GFB’ler Foivos Tsoupras.
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Durch krankheitsbedingte Ausfälle einiger Teilnehmerinnen gingen nur Johanna Rümenapp und die Neu-Kielerin Malin Körner ins Rennen. Hierbei musste Johanna nach einem Re-Sail gegen Malin den Kürzeren ziehen. Glück für Malin, die im nächsten Heat gegen Henning von Jagow, durch einen Mastbruch, gewann. Pech für Henning, der dieses Jahr leider nur an einem Battle teilnehmen konnte.

Foivos Tsoupras erreichte einen soliden Vorrunden-Sieg über Timo Schwabe, danach schickte er den Youngster Leander Oldenburg zurück nach Föhr und dann stoppte er den Durchmarsch von Malin Körner. Im Halbfinale verlor er nur knapp gegen GFB-Organisator Valentin Böckler und sicherte seinen Platz im Loosers-Finale gegen Quirin Kraus, den er mit Skopus, Konos und weiteren Powermoves für sich entscheiden konnte. Er landete auf dem 3. Platz.
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Durch den starken Wind hatten viele Schwierigkeiten ihre Tricks perfekt zu stehen. Valentin Böckler hatte auch einige Höhen und Tiefen, erst konnte er solide gegen Youngster Bastian Grimm gewinnen und dann kamen direkt zwei harte Heats gegen Anton Munz und Foivos Tsoupras, die er nur ganz knapp mit soliden Powermoves und den wohl höchsten Shakas des Events gewann und so ins A-Finale zog. Tilo Eber, der Mitfavorit des Battles, musste in der zweiten Runde durch eine Platzwunde am Auge den Wettkampf frühzeitig beenden.

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Das Loosers-Finale um Platz 3 konnte sich der gebürtige Grieche Foivos Tsoupras mit Skopus, Ponchs und hohen Shakas gegen Quirin Kraus für sich entscheiden. Im Winners-Finale hatte Niclas Nebelung gegen Valentin Böckler die Nase vorne. Der junge Kieler Student der Wirtschaftsinformatik, dem die starken Windbedingungen liegen, hatte mit beidseitigen Konos, Airskopu oder auch Spock Culo das nötige Move-Repertoire um gegen Valentin Böckler ein Ausrufezeichen zu setzen.

„Ich freue mich unglaublich ein GFB Event gewonnen zu haben! Darauf habe ich lange hingearbeitet. Die heutigen Bedingungen lagen mir sehr, da ich die letzten Jahre viel auf Fuerteventura bei viel Wind trainiert habe, somit konnte ich all meine Power- und Airmoves stehen. Ich freue mich jetzt schon auf die 2018er GFB Saison“, so der Gewinner Niclas Nebelung.

Ein Dankeschön der Veranstalter geht an die Sponsoren: Maui Ultra Fins, Sailloft Hamburg, Blackroll, Miller Divisi.on, Cavida Sports, NPsurf, Surfspot Lemkenhafen!

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