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 Björn Dunkerbecks Weltrekordversuch gescheitert

Speed Weltrekord Versuch

Kurz vor dem PWA Freestyle Grand Prix auf Fuerteventura überraschte Björn Dunkerbeck mit der Meldung, er wolle vom 25. July bis zum 15. August versuchen, den Speed Weltrekord für windgetriebene Segelfahrzeuge auf Fuerteventura zu brechen. Die Speedstrecke wurde etwa 500 Meter unterhalb des World Cup Spots in Sotavento errichtet.

Am gleichen Strandabschnitt hatte schon Pascal Maka 1986 mit 38.86 Knoten den bis dahin vom Katamaran Crossbow gehaltenen Weltrekord für Segelfahrzeuge gebrochen. 1993 brach der Französische Weinhändler Thierry Biélak mit 45.34 Knoten (ca. 84 km/h) den Weltrekord auf dem künstlich angelegten Speedkanal im Französischen Sainte Maries de La Mer. Dieser Rekord wird manchmal unter Anführungszeichen genannt, da er auf einem küsntlichen, nur wenige Meter breiten Gewässer aufgestellt wurde. Wiederum auf Fuerteventura brach der Amerikaner Roddy Lewis den Geschwindigkeits Weltrekord der Windsurfer auf offenem Wasser mit 44.51 Knoten.


Speed Weltrekord Versuch

Die schnellsten windgetriebenen Segelfahrzeuge sind die Windsurfer jedoch nicht mehr. Noch 1993 brach der asymetrische Trimaran 'Yellow Pages Endeavor" mit Simon Mc Keon am Steuer im Australischen Sandy Beach mit 46,52 Knoten (86.16 km/h) den Weltrekord.

Diesen Rekord wollte Björn Dunkerbeck zusammen mit Roddy Lewis brechen.

Es lief jedoch nicht so, wie Björn und Roddy sich ihre Weltrekordjagt vorgestellt hatten. Der Wind erreichte nicht die Spitzenwerte, die nötig waren, um den Rekord auf der 500 Meter Strecke zu knacken. Auch mit winzigen High Tech Finnen und Monster-Gewichtswesten kamen Roddy und Björn 'nur' auf Maximalgeschwindigkeiten um die 43 Knoten. Selbst ein Verlängerungstag brachte nur Geschwindikeiten um die 39 Knoten. Roddy Lewis behält somit seinen vor sieben Jahren aufgestellten 'open water' Weltrekord und der Trimaran Yellow Pages ist weiterhin das schnellste Segelfahrzeug.


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