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VDS Speedregatta Fehmarn 2003
VDS Speedregatta Fehmarn
Einen gelungenen Auftakt erlebte die deutsche Speed-Elite am 3.Mai bei der Auftaktveranstaltung diesen Jahres in Strukkamphuk auf Fehmarn. Rund 25 Top Fahrer aus Deutschland und den Niederlanden hatten zur VDS-Speedregatta gemeldet. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Nachdem der Wind vorhersagegemäß gegen Mittag auf West drehte und an Stärke zunahm, startete Regattaleiter Markus Schwendtner um 13:15 Uhr den ersten Wertungslauf. Bei rund 6 Beaufort und einem leicht raumen Kurs überraschte Wolfgang Lewang aus Niederkirchen die gesamte Konkurrenz und fuhr mit 60,729 km/h die Top-Zeit des Tages. Zweiter wurde Thomas Döblin aus Bielefeld mit 59,2 km/h vor Oliver Schmidt aus Delmenhorst mit 58,1 km/h.

Damit wurde auf deutschen Gewässern nach langen Jahren endlich wieder eine Zeit über 60 km/h erreicht!

Acht Beaufort am 3. Mai
Im Laufe des Tages nahm der Wind weiter zu und drehte auf West. Somit lag der Kurs zwar nicht mehr optimal, war aber leichter fahrbar, denn bei inzwischen guten 8 Windstärken hatte sich auf der Speedpiste eine ca. einen Meter hohe, brechende Welle aufgebaut, die die Fahrer vor eine sehr anspruchsvolle Aufgabe stellte.

Den zweiten Lauf des Tages konnte Manfred Krückeberg aus Peine vor Thomas Döblin und Thomas Malasse (Hildesheim) für sich entscheiden. Im dritten Lauf des Tages, der Wind erreichte mittlerweile in Böen über 40 Knoten (9 Beaufort), sicherte sich Thomas Döblin durch einen Sieg vor Manfred Krückeberg und Björn Haacke auch den Gesamtsieg der Veranstaltung.

Drei Durchgänge bei harten Bedingungen
Nach drei erfolgreichen Durchgängen hatte die Regattaleitung ein Einsehen mit den Teilnehmern und verzichtete auf einen weiteren Start, da die Bedingungen zunehmend härter wurden und bessere Zeiten nicht mehr zu erwarten waren.

Bei den Damen dominierte Christine Pihan aus St. Peter-Ording alle drei Läufe. Mit einem Top-Speed von 48,5 km/h war sie nur geringfügig langsamer als einige Starter aus dem Herrenfeld.

Erstmalig nahm mit Christian Rogge auch ein Speed-Kiter an einem offiziellen Wettbewerb teil. Mit rund 50 km/h war er zwar um 7-10 km/h langsamer als die schnellsten Surfer, zeigte jedoch, dass auch im Bereich Speed-Kiten weiteres Potential steckt.

Über 60 km/h wurden gemessen
Endergebnis Herren
1. Thomas Döblin (2,2,1)
2. Manfred Krückeberg (5,1,2)
3. Oliver Schmidt (3,4,4)
4. Thomas Malassa (6,3,6)
5. Wolfgang Lewang (1,5,10)

Endergebnis Damen
1. Christine Pihan (1,1,1)
2. Birgit Prieser (2,2,2)

Die deutschen Speedsurfer warten jetzt auf eine weitere Chance zum Start. Die Startbereitschaft dauert noch bis zum 08.06.2003 an, danach geht es bis zur Internationalen Speedweek in Hvide Sande/DK in die Sommerpause.

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