Cyril Moussilmani
Cyril Moussilmani wurde 2014 in einem nervenaufreibenden Duell gegen Antoine Albeau Slalom Vizeweltmeister. Der Mann mit der Segelnummer F-71 rutschte damit im allerletzten Rennen des letzten Events der Saison doch noch vom Weltmeisterthron. Daily Dose hat den 35-jährigen Franzosen, der seit 1998 bei der PWA Tour dabei ist, interviewt.
Wann hast du mit dem Windsurfen begonnen?
Ich habe mit neun Jahren mit dem Windsurfen angefangen. An den Wochenenden schaute ich in der Nähe meines Wohnortes den Windsurfern zu und fragte meine Mutter, ob ich diesen Sport ausprobieren könne. Sie sagte ja, und das war der Moment, an dem alles begann.



Wann hast du angefangen Regatten zu fahren und wie bist Du zum World Cup gekommen?

Ich habe erstmal alleine angefangen zu üben und dann kamen meine Brüder dazu und wir hatten einfach nur Spaß auf dem Wasser. So ging es immer ein Stückchen weiter und von lokalen Regatten stiegen wir zu der französischen Tour auf und dann zum World Cup. Bis ich 25 war, machten wir das alles nur zum Spaß. Dann wurde es mehr zum Beruf.

0 Wie trainierst du?
Sobald es Wind hat, gehe ich auf’s Wasser. Daneben gehe ich ins Fitness Studio und mache viel anderen Sport. Das meiste Training passiert im Winter, während es im Sommer darum geht, die bestmögliche Leistung im Wettkampf zu bringen.

Man sieht dich oft mit wasserdichten Kopfhörern bei Regatten. Welche Musik hörst du da?
Ich mag es einfach Musik zu hören. Ich habe etwa 10 Songs auf dem Player in verschiedenen Stilen für verschiedene Momente. Ich habe Hard Core wie Korn oder Marilyn Manson. Dann aber auch Klassik und Pop.
Cyril Moussilmani
Der Level in der World Tour ist sehr hoch. Was ist momentan der entscheidende Faktor?
Alles ist wichtig. Der Start, die Technik und das Material natürlich. Wenn dein Material nicht perfekt abgestimmt ist, kannst du zwar manchmal gewinnen, aber eben nur manchmal.
0 2014 gab es Spannung bis zum Schluß. Was muss ein Fahrer können, um Antoine zu schlagen?
Ich glaube, der Titelgewinn war 2014 wirklich das einzige, was mir nicht gelungen ist. Ich habe mir im entscheidenden Moment nicht genug zugetraut. Nach Sylt war ich überzeugt, den Titel holen zu können. Wenn das Vertrauen geblieben wäre, wäre es sicher anders ausgegangen. Abgesehen davon habe ich keinen großen Fehler im letzten Rennen gemacht.
Cyril Moussilmani
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