Westaustralien
Drei Wochen Westaustralien - ein Reiserückblick von Bodo Butzek

Vom ersten Tag an Wind, so muss das sein. Aber bei meinem dritten Trip nach Western Australia wartete auch ein anderes Highlight auf mich: Als Springsteen Fan konnte ich noch Tickets für eines der ausverkauften Konzerte ergattern. Der 'Boss' brilliert wieder über 3 Stunden mit unfassbarer Perfomance… und das trotz der 35 Grad, die im Stadion herrschten.
In Geraldton angekommen gab es täglich Wind, gute zwei Meter Welle und meist weniger als zehn Leute auf dem Indischen Ozean vor Coronation, was will der windbetriebene Surfsportler mehr?

Da wir die letzten Male in Westaustralien nie den Süden besucht hatten, starteten wir nach 10 Tagen einen Abstecher nach Esperance, mit kurzem Stop in Kalgoorlie, der noch aktiven Goldgräber-Region Australiens.
Westaustralien
Hier gibt es das größte von Menschen gegrabene Loch, 'Super Pit' genannt. Okay, so was haben wir südwestlich von Düsseldorf auch, nur eben kleiner...

Esperance - unfassbare Beaches, der Sand so weiß wie Schnee, so fein wie Mehl - quietscht wie Gletscherschnee beim Drüberlaufen, dazu Kängurus am Strand…
Weiter ging die Reise - den South Coastal Highway fuhren wir über Bremer Bay und Albany, dann durch die Karrywälder mit den Greenpools nach Margret River.
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Margret ist DER Big Wave Spot Westaustraliens, hier surft, windsurft und kitesurft die Haute Valaute des Big Wave Sports - eigentlich, denn uns begrüsste der Spot mit einmaligen Bedingungen.

Keine oder kaum Welle, sonst bricht es stets masthoch rein. Hüfthoch war für uns auch in Ordnung, dafür clean, leer und windig.
Wellenreiten am Morgen, Mountainbiken zum Mittag, danach Surfen und abends Snapper vom Grill - die Zeit verging einfach zu schnell.

West OZ war auch beim dritten Mal eine Reise wert, nur zwei Tage ohne Wind von insgesamt 24 vor Ort. Aber da es in Margret kaum Wellen gab, müssen wir wohl wiederkommen - bei 18 Flugstunden und Preisen unter 990 Euro immer gern.
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