Niederlande

Anne Stevens berichtet über ihre 2016er Saison an den niederländischen Nordsee Spots.

Wie gewöhnlich begann ich das Jahr mit ein paar Windsurftagen in Strand Horst. In dem neuen Restaurant kann man sich nach dem Surfen prima die Hände an einem warmen Kakao wärmen, Was den Spot jetzt noch attraktiver für mich macht. - Schon im März war es warm genug, um ohne Haube und Handschuhe aufs Wasser zu gehen. Es versprach eine gute Saison zu werden.
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Himmelfahrt ging es kurz nach Gruissan, um Wind in Orkanstärke auszuprobieren. Danach war ich froh, bei gediegenen Side Shore Bedingungen in Ouddorp auf’s Wasser gehen zu können. - Und irgendwie wurde es das Jahr der Frühaufsteher. 2016 waren es die frühen Vögel, die die Tide im richtigen Moment erwischten.
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Die Sandbank war im Winter 2015/2016 wieder ein gutes Stück weiter nach rechts gewandert, so dass sich vor allem die Bedingungen am Spot „kleiner Parkplatz“ verändert haben. Da lohnte sich der Weg raus zur Sandbank in diesem Jahr auf jeden Fall.
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An sehr vielen Tagen war Wind aus westlichen Richtungen angesagt, so dass Ouddorp oft die erste Wahl war. Ziemlich spät, im August, hatte ich deswegen meinen ersten Wijk aan Zee Tag. Wijk ist mein Lieblingsspot und zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite. Aufgrund der guten Bedingungen war es nicht nur auf dem Wasser voll, sondern auch an Land. Wer zu spät kam, hatte kaum noch eine Chance auf einen Parkplatz nah am Spot zu bekommen.
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Womit ich an diesem sonnigen Tag am wenigsten gerechnet hatte: Dieser Tag sollte mein einziger Wijk Tag 2016 sein. So manches Wochenende ging es auch ohne Wind ans Meer um die langen Flautenphasen zu überbrücken.
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Ein paar Tage in Ouddorp folgten noch und einen der seltenen Tage in Ijmuiden mit Wind von rechts konnte ich genießen. Dann gab es wieder Wochenlang Flaute, bist Mitte November. Jetzt, wo ich gedanklich wegen der niedrigen Temperaturen schon mit der 2016er Saison abgeschlossen habe, kündigen sich endliche die ersten Herbststürme an und die Saison kann ausgebaut werden.

Gefühlt muss ich noch mindestens zehn Mal auf Wasser. Vor allem, da es in diesen Winter wieder keinen Kälte-Überbrückungs-Urlaub gibt.

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