Hvide Sande

Sturmtief Herwart in Hvide Sande

Windsurfen am 29. Oktober 2017

Mit Regenschauern und mächtigen Böen klopft Sturmtief Herwart in der Nacht zum Sonntag kräftig aufs Blech des Surfbullies. Trotz windgeschütztem Stellplatz auf dem Nystrup Camping in Klitmøller schaukelt der Wind die Kiste ab und zu so heftig auf, als würde eine halbe Fußballmannschaft am Bus rütteln.

Am Morgen flitzen nur noch Wolkenfetzen über den blauen Himmel und die Sonne brennt auf der Fahrt nach Hvide Sande fast schon sommerlich durch die Windschutzscheibe. NNW ist für diesen Tag angesagt, genau passend für den Nordsee-Spot am Ringkøbing Fjord, der halbwegs auf dem Heimweg liegt.
Hvide Sande
Im Wind auf den hohen Dünen ist es dann vorbei mit den sommerlichen Temperaturen. Heiß her geht es dafür in der Brandungszone, fast masthohe Dünungswellen laufen um die Südmole herum und brechen mit massivem Weißwasser in der gesamten Bucht. Der Wind weht sideshore von rechts und hat im Tagesverlauf bereits abgenommen.

Neben vielen Kitern sind ein gutes Dutzend Windsurfer mit viereinhalber bis fünfer Segeln auf dem Wasser und kämpfen sich durch die Weißwasserwalzen nach draußen, um beim Reinfahren Wellen abzureiten. Sprünge? Fehlanzeige - die meisten auf dem Wasser fahren 'auf Sicherheit', denn eine Schwimmeinlage wäre in dieser Brandung bei Materialverlust ziemlich kräftezehrend.

Belohnt wird der Weg nach draußen mit langen Ritten, alles bei grandioser Lichtstimmung. Hier findet ihr ein Video mit Eindrücken von diesem Nachmittag: