Sri Lanka
Windsurfen in der Lagune
Als wir ankommen ballert es bereits aus allen Rohren und ich bereue sofort kein kleines Freestyleboard dabei zu haben. Überpowert mit 4.4 auf 100l – das ist für die ersten paar Tage das Standardprogramm. Meine Freundin verabschiedet sich von der Kite-Idee und geht erstmal wieder mit ausgeborgten Material Windsurfen.

Aber der Wind wird nach einigen Tagen weniger und hört fast auf. Von nun an pumpe ich jeden Tag mit meiner 5.2er Leichtwindwaffe, um mich auf den nötigen Speed für Freestylemoves zu bringen – das klappt allerdings recht gut, aber ist einfach sau anstrengend!

Die Vorhersage zeigt uns noch weniger Wind an, also fahren wir in den Süden, um Wellen zu finden. Auf dem Weg darf ein bisschen Sightseeing nicht fehlen und wir haken einige sehr touristische Schmankerln ab: machen eine Wanderung auf den Rock von Sigiriha, radeln mit einem ausgeborgten Uralt-Bike in Anaradapuhra (der alten Königsstadt) von einem Tempel zum nächsten zehn Meter hohem Buddha (ungelogen!), erkunden den Wilpattu Nationalpark, sehen Elefanten und fahren mit einem Boot in den Dschungel von Bentota.

Ach ja, dritte Klasse in einem singhalesischen Zug zu fahren ist auch ein Muss. Eine Ganzkörper-Desinfektion danach ist jedoch empfehlenswert.
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Sightseeing
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