Teneriffa
Flo - Shaka
Insgesamt blieben die Windsurfbedingungen in diesem Jahr zwar deutlich hinter dem zurück, was wir uns erhofft hatten. Aber zum Glück kann es in Cabezo aber auch bei weniger Wind ganz nette Wellen am Bunker geben, sodass wir jeden Tag zumindest einige Turns sammeln konnten. Und bei so wenig Wind ist es herrlich ruhig am Spot, da viele Surfer erst am Strand erscheinen, wenn das 4,7er funktioniert.

An einem Tag wurde der Wind dann tatsächlich stark genug für Segel um 4,4/4,7qm, so dass auch ein paar gute Sprünge möglich waren. Nach drei Stunden war der Spuk aber schon wieder vorbei, und die 5,2er waren erneut das Mittel der Wahl, um das Beste aus den Bedingungen herauszuholen.

Chris brachte sogar ein Windopfer – fuhr am Bunker einen Turn zu viel, traute sich bei gefühlter Windstille etwas zu weit aufs Riff, und bekam prompt das wahrscheinlich größte Set des Tages auf die Mütze. Am Ende konnte er sein größtes Segel von den Felsen kratzen und froh sein, dass nur der Monofilm hinüber war, Brett Mast und Gabel und er selbst aber nahezu unbeschadet überlebt hatten. Doch auch dieser heldenhafte Einsatz als Windopfer konnte den Passat nicht dazu bewegen, noch einmal wieder richtig auf Touren zu kommen.
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