PWA World Cup Korea 2017
Start frei

PWA Slalom World Cup Korea 2017 - Update 2

Offringa und Kördel in Top-Form –
Böiger Wind verhindert ein Ergebnis bei den Herren

07. + 08.05.2017 - Am vorletzten Tag gab es am Jinha Beach erstmals genug Luftbewegungen, so dass Läufe gestartet werden konnten. Stark drehender und böiger Wind erschwerte die Durchführung der Rennen aber enorm. Immer wieder mussten Läufe abgebrochen werden, aber am Ende des Tages gab es zumindest ein Ergebnis bei den Frauen, während bei den Männern bis zum ersten Halbfinale gefahren werden konnte.
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Sebastian Kördel zieht mit einem Sieg im Halbfinale ins Finale ein
Für Sarah-Quita Offringa war es der perfekte Start zur Titelverteidgung. Sie gewann das erste Rennen vor ihrer Erzrivalin Lena Erdil und der Französin Marion Mortefon.

Sarah-Quita: „Das waren ein paar ziemlich harte Heats, mit schwierigen Bedingungen. Ich habe das 7.0er und mein mittleres Board benutzt und habe mich voll darauf konzentriert, die Startlinie mit Vollgas zu überqueren, damit ich nicht in den Windschatten der andern Fahrerinnen komme. Ich war sogar nach dem Start wegen der Bedingungen wirklich nervös – es war super kabbelig. Es war ein gutes Rennen und ich dachte, dass ich einen guten Start hatte, aber ich dachte, dass Lena aufholt. Nach der ersten Halse gab es ein Windloch, aber da ich noch sauberen Wind hatte, kam ich gut durch konnte meinen Vorsprung ausbauen und etwas Druck wegnehmen als Lena dort langsamer wurde."
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Sarah-Quita Offringa
Bei den Männern lief es für Sebastian Kördel blendend. Er fuhr im ersten der beiden Halbfinalläfe (Heat 13) einen Start-Ziel Sieg heraus und machte damit seinen Platz im Finale der besten acht Fahrer perfekt. Hinter ihm gab es einen erbitterten Kampf um die restlichen drei Plätze, die über Heat 13 ins Finale aufrückten. Hier gelang es Mortefon, Frans und Rutkowski sich durchzusetzen. Die Hoffnungen lagen dann darauf, dass am letzten Tag des Events zumindest das zweite Halbfinale (Heat14) und das Finale gefahren werden können, denn sonst würde das Ergebnis nicht gewertet.
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Paparazzi bei der Arbeit
Am letzten Tag ging es dann bei den Männern um alles oder nichts. Immer wieder wurde das zweite Halbfinalheat gestartet und musste immer wieder abgebrochen werden. Der Wind war einfach zu löchrig. Gegen 16:45 Lokalzeit war es dann so weit. Endlich, nach kaum noch zählbaren versuchen und einem durch Antoine Albeau verursachten Frühstart konnte der Lauf durchgeführt werden. Damit standen die Teilnehmer für das Finale fest: Kördel, Mortefon, Frans, Rutkowski, Iachino, Quentel, Lang, Moussilmani.

Der Wind ließ aber das finale Rennen nicht mehr zu. Trotz mehreren Neustarts konnte das Finale nicht zu Ende gefahren werden. Zwar wollten die verbleibenden acht Fahrer mit einem Massenfrühstart eine Wertung des Ergebnisses erzwingen, aber auch dazu kam es nicht mehr. Damit gehen die Männer ohne Wertungaus dem Event. Bitter ist dies auch für Sebastian Kördel nach seinem Start - Ziel Sieg im Halbfinale.
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Für Nico Prien war in Heat zwei der Wellkampf zu Ende

Ergebnis: Frauen
1. Sarah-Quita Offringa (Starboard / NeilPryde / Maui Ultra Fins)
2. Lena Erdil (Starboard./ Point-7 / AL360)
3. Marion Mortefon (Fanatic / NorthSails)
4. Esther de Geus (JP / Point-7)
5. Maëlle Guilbaud (Patrik / LoftSails)
6. Oda Johanne (Starboard / Severne / Maui Ultra Fins)
7. Yuki Sunaga (LoftSails)
8. Nimet Tulumen (KA Sail)
9. Ayako Suzuki JPN61 (Tabou / GA Sails / Mystic)
9. Maria Shapkina (Starboard)

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Zum Haare raufen. Taty Frans.
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