Litauen

The story never ends…
Irgendwie ergibt sich aus einer Windsurfreise oft die nächste. So auch dieses Mal. Während meines zweiten Aufenthalts an der Station von Felix Gerl in Sidi Kaouki, Marokko, wohnten meine Freundin und ich in einem typisch afrikanischen Apartment. Unsere Zimmernachbarn, eine Gruppe von 5 Personen, begrüßten uns bereits am ersten Abend freundlich und luden uns zum Essen sowie ein paar Runden Wodka ein. Schnell erfuhren wir ihr Herkunftsland: Litauen.

Litauen, da war doch was… baltischer Staat, immer zusammen genannt mit Estland und Lettland, Grenze Russland, also kalt... Das war unser Stand des Wissens.

Vor dem Abflug aus Marokko besiegelten wir noch schnell die Facebook-Freundschaft mit Tomas Indriunas, einem Freestyle-Pro aus der Hauptstadt Vilnius, um dann zurück in den Studien- und Arbeitsalltag nach Deutschland abzureisen.

„So, I’m coming on Tuesday, okay?”-“Eehhm…okay…”

Zugegeben, die Planung meiner Trips ist eher kurzfristig und hat häufig mit spontaner, nicht planbarer 6-tägiger Freizeit zu tun. Der Studien-Sport-Arbeits-Praktikums-Plan ändert sich bei mir oft täglich, und so muss man schnell handeln, wenn ein günstiger Flug mit Freizeit kollidiert.

Tomas aus Vilnius berichtete mir im Chat wöchentlich von guten Tagen auf dem Wasser und schickte mir Bilder von seiner radikalen Action.

Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen: Kurz bei Ryanair nachgeschaut und für 156€ inklusive Material den Flug gebucht. Mit der Low-Budget-Airline habe ich nach Marokko gute Erfahrung bei der Mitnahme von 30(!!!)kg Surfgepäck gemacht: Kein Übergepäckaufpreis, keine Probleme.
 
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