Sri Lanka
Das klassische Fortbewegungsmittel auf dem Inselstaat
Sri Lanka ist eigentlich eine relativ kleine Insel mit kurzen Distanzen, dennoch dauert die 150km lange Tour von Colombo nach Kalpitiya zwischen drei und vier Stunden. Als ich mich das erste Mal vor einigen Jahren in die Welt der TukTuks stürzte, brauchte man für selbige Strecke noch sechs Stunden!

Dennoch ist die Fahrt noch immer etwas abenteuerlich. Während aus den Boxen des Autos Singhalesischer Pop dröhnt (falls man das so nennen kann), wird man mit Eindrücken überflutet: bunte kleine Shops, die von geschlachteten Hühnern über selbst gemachten megasüßen Kuchen bis hin zu Autoersatzteilen alles anbieten, ganze Familien auf Mopeds (ja bis zu 6 Personen, natürlich ohne Helm – eh klar oder?), Arbeiter die Reis auf der Straße trocknen (Hygiene ist hier fraglich), dazwischen jede Menge Busse, Tuktuks, Eselfuhrwerke, Kinder, Straßenhunde usw. Ehe man sich versieht taucht das kleine Fischerdorf an der Kaplitiya Lagune auf und von nun an ist man endgültig im ehemaligen Ceylon angekommen.

Der Spot in Kalpitiya – ich würde ihn am ehesten als Freestyle- bis Freeride-tauglich beschreiben, für Racer eher ungeeignet – ist eine riesige Lagune. Die größte, die ich jemals gesehen habe. Man kann zum Beispiel 4h lang mit dem Boot in eine Richtung fahren und ist noch immer auf der Lagune.

Es ist praktisch überall stehtief (vor spitzen Muscheln und Seegras sei jedoch gewarnt!), das Wasser hat um die 30°C, die Luft etwas mehr und der Wind kann auch mal richtig böig sein. Dafür gibt’s feinstes Flachwasser hinter einer Vielzahl von Sandbänken und man findet immer eine Ecke in der man alleine surfen kann.
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