Antwort, 22.06.2006 14:06 von Unregistriert
Das ausschlaggebende ist nicht unbedingt das Volumen, sondern genausviel der Shape. Wir Leichtgewichte werden schnell überpowert und können dann das Brett nicht genug belasten und es wird bockig. Als Leichtgewicht und guter Surfer wirst du mit nem 68er glücklicher als mit nem 75. Aber schau auch darauf, dass du ein Brett mit viel Kontrolle bekommst.
Ich (66kg) habe seit dieser Saison den F2 Guerilla wave 68l statt bisher den Tabou mC 53,5 mit 76l, der mir in der Welle klar zu gross ist.
Der Tabou ist nicht das Brett mit der besten Kontrolle wenn es hackt. Ich bin es zwar schon bei 22ms gefahren, aber ab 17ms ist es mehr Kampf als Freude es zu fahren, weil ich kaum genug Druck auf die Kanten gekomme.
Ganz anders der superkontrollierte Guerilla. Der gleitet genausoschnell an , dreht viel viel besser, springt leichter und ist auch im Kabbelwasser bei 6-7 im gegensatz zum 76l Tabou sehr gut zu kontrollieren.
Ich habe das Brett noch nicht bei 7-8 bft gefahren, aber da sollte es wohl auch für Heavies besser laufen als ein 75l Brett.
Bei 5bft ( 9ms) läuft der Guerilla mit 5,7 Wavesegel prima schon. Dass klingt vielleicht komisch, aber das 5,7er funktionieren wirklich gut auf dem Mini. Man sollte aber schon eine sehr sichere Balance haben, wenn man mal stehen bleibt. Und die Wende muss man auch etwas länger üben.
Der F2 Guerilla 68l ist auf jedenfall zu empfehlen und er 2005er kostet nicht die Welt.
Ob ich unter 68l gehen würde weiss ich nicht, Hier an der Nordküste von Seeland ( DK) ist unter Land in der Brandung meist unstetiger Wind, so dass man mit nem noch kleineren Brett wohl zu langsam wird.