Antwort, 18.07.2006 23:15 von shadowmaster
wenn sich solche Szenen abspielen wie diese:
Samstag, 15.7. am Plobsheimer Becken. Der erste Tag mit 4-5 bfg im ganzen Jahr. Er: er mag die zahl 8: 80 Liter Brett, 8 qm Segel, genießt, springt und powerhalst das es nur so kracht. Kann man bei 5 bft noch ein 8er Segel fahren? Er kanns. Aber seine Freundin nicht. ein 4er Segel, aber auf einem 120er Brett.... ich bin nicht gerade der Meistersurfer, aber aus dem einen und anderen Sportlehreseminar als Trainer in einer anderen Sportart wußte ich daß da gerade ziemlicher Schwachsinn abgeht. Die arme Frau war mit dem Wind überfordert, und auch mit dem Brett.
die hat das Segel in 30 Minuten öfters ausm Wasser gezogen als ich in 6 Stunden... und wenn die anfänglichen Erfahrungen sooo schlecht ausfallen, dann muß das surfenlernende weibliche Geschlecht mit dem Gerücht leben daß Frauen nicht nur schlechter einparken sondern auch surfen... es wundert mich daß sie am nächsten Tag bei 3er Wind dann wieder aufm Wasser war, kann ich nur bewundern. Aber in diesem Falle war eindeutig das Männliche Geschlecht schuld und die weibliche Energie und der Tatendrang überwogen dann doch, oder der Ehrgeiz mit dem man das immer wieder versucht.
So Sportlehretechnsich kann ich sagen daß Frauen eine etwas andere Herangehensweise an den Sport haben, aber im Endeffekt sind die Prinzipien wie man einen Sport lernt, gleich. Wer Balett macht, oder Reitet, oder eine andere Sportart gut kann bei der man auf 10 Sachen gleichzeitig achten muß (vielleicht Astronauten??) findet auch leicht Zugang zum Surfen. Wenn nicht - da sind ein paar einleitende Erklärungen Gold wert. Das entscheidet über Weitermachen oder Knicken.
Und es gibts ne deutsche Surferin der war es bei den Damen langweilig und startet auch bei Freestyle-Herrenmeisterschaften......