Antwort, 14.02.2010 21:42 von sautios
Hallo Jan,
erstmal ein Riesenkompliment für deine Bemühungen. Es wäre bestimmt auch für andere Marken
beispielhaft solche Teamfahrer zu haben. Sorry, wegen des langen Textes aber ich habe mehrere Fragen.
Ich gehöre zu der Kategorie Wochenend- und daher Freizeitsurfer. Powerhalse, Sprünge habe ich drauf,
Loopen gehört mit meinen 100 kg eher nicht zum Repertoire.
Nun zu meinem Fragen: Ich besitze zwei brandneue North Ice allerdings aus dem Modelljahr 2006 in der
Größe 5,7 und 4,7. (Restware). Zu den Segeln habe ich einen Gun RDM 100% Carbon 4,30 m und einen
Amex RDM 75 % Carbon 4,00 m. Ich habe durch Strandgeschwätz gehört, dass RDM Masten
zukunftsorientierter sind und da die untere Latte der Ice Segel schlechter umklappte, (ich weiss das von
einem kurzen Test auf Fremdmaterial), dachte ich mir, dass wäre vorteilhafter. Zur Info: Ich besaß die
Masten eher als die Segel, ich kannte leider bis dato dein Forum nicht.
Nun habe ich mir die 55 Seiten deines Themas aufmerksam durchgelesen und muss leider feststellen, dass
die RDM`s wohl vielleicht unpassend für Segeltyp und mich sind. In einem anderen Forum habe ich aber
gelesen, dass die Ice von Modelljahr 2006 besser, bzw. kompatibler mit RDM`s wären, als die
nachfolgenden Modelle 2007, 2008 und 2009. Stimmt das?? Außerdem ist auf der North Hompage die
Verwendung von RDM und den ICE zumindest mit zwei Sternen angegeben. Klingt zumindest nicht
negativ. Außerdem gibt es ein Foto von 2006 auf dem Dunkerbeck augenscheinlich bei einem PWA
Wettkampf in der Welle nicht das Duke sondern das Ice mit RDM fuhr. Ich komme darauf, weil er
ebenfalls recht schwer ist. Ich wollte die Segel mit meinem 2006’er Proof Waveboard mit 89 Litern in
Bump&Jump Bedingungen und leichter Welle zwischen 5,5 und 7,5 Bft fahren.
Desweiteren verunsichert mich der Trimmvorschlag aus dem WJ, man solle als schwerer Fahrer die
Vorlieksspannung eher nicht auf MAX ziehen, da die Markierungen zu nah an der Masttasche wären.
Deine Meinung ist wohl eher Vollgas am Vorlieksstrecker?? Wenn man deutlich davor bleibt, noch vor
MIN, schlagen aber die unteren Latten schlecht um.
Auch finde ich es als Freizeitsurfer etwas komisch, wenn man liest, dass Teamfahrer oder Verleihstationen
besser verarbeitete Segel mit dickerem Monofilm bekommen. Meines Wissens werden die Tests aus Surf
und WJ teilweise von Materialbeständen der Verleih-und Beachstationen genommen. Wie viel Wert hat
dann das Testkriterium “gut” oder “hochwertig verarbeitet” für den Normalkäufer und Freizeitsurfer von
North Segeln??
Ich werde natürlich erstmals ab April die Segel mit den Mastkonstellationen testen, wäre sonst auch zu
schade diese allseits beliebten und super getesteten Segel zu vorschnell wieder abzugeben aber vielleicht
hast du im Vorfeld noch ein paar Rigg- oder Tuningtipps, damit ich sofort durchstarten kann??
Vielen Dank für deine Zeit und weiter so..........
Gruss Sautios