Antwort, heute, 01:12 von Ole_31
Danke, das waren allesamt super Tips!
Für den nächsten der das liest, hier mein kleiner travel Bericht meiner Amateur Strike Mission:
TAP Portugal:1 bag (1 Board, 1 Gabel, 3 segel, drei Masten) ca. 29 kg gingen problemlos am Schalter durch, vorangemeldet 254€ bezahlt.
Auto: 4x4 ist nice to have, aber nicht unbedingt erforderlich. Irgendwas mit Bodenfreiheit (Renault Duster) wär auch gegangen um die Dirtroad lang zu rumpeln.
Hatte einen Suzuki jimny 5türer, wo alles reingepasst hat. 80€/Tag bei Mendes/Mendes, völlig unkompliziert und die Karre top.
Material: bei 80kg sind 90l brett und Segel von 4,2-5,0 eine gute Wahl. Wenn es weniger Wind ist, ist es eh float and ride angesagt, also im Zweifel lieber ein größeres Brett.
Spots:
Canoa: entspannter pointbreak knapp unter murdeira. Da war es am windigsten die woche. Es gibt zwei peaks, einen rechts und einen links, bei beiden kann man je nach Tide ein paar schöne turns fahren. Am besten lowtide. Das ist sicher der einfachste Spot.
Secret: closeout Sets im windloch vor dem Parkplatz, lieber rechts am Peak fahren, da findet man eigentlich immer einen Ausstieg.
Alibaba: braucht man eine Weile bis man versteht wo man hin muss, dann kann man sich aber ganz gut an den break rantasten. Bisschen größeres Segel zu Beginn wählen, sonst kriegt man auf der Schulter keine Welle- Zu schnell, zu offshore. Man muss recht tief starten.
Coral Joul: mal hingetuckert, geisteskrank, zurückgetuckert.
Ponta preta: in Vorbereitung einer Kite competition und allein deswegen nicht zu fahren, da wär mir aber auch die risk/reward Rechnung nicht aufgegangen.
Fontona: soll machbar sein, war ich aber nicht draussen
Kitebeach: sieht aus wie jeder kitebeach, schräg auflandig, Sandstrand, 100 Schirme am Himmel.
Wenn's mal richtig ballert, könnte es spaßig sein.
Wegen der Spots im Süden muss man wahrscheinlich nicht die Reise antreten.
Cooler Trip, ziemlich gescored!