Antwort, 11.06.2007 13:00 von olli1111
Huhu circa!
Ist doch schön, wenn Du so erfolgreich gelernt hast; in dem Fall hat sich das große Brett doch gelohnt!
In Deinem Fall würde ich kein kleineres Brett als 130-135 Liter als Ersatz für den Carve wählen, sonst kommst Du dem Chilli vom (Wind-) Einsatzbereich zu nahe und hast große Überschneidungen - beim Angleiten kommst Du aber dann wahrscheinlich schlechter weg und das "große" Brett würde sich dann nicht mehr lohnen und um Deine Halsen zu verfeinern, ist ein größeres Brett einfach günstiger für schnelle Erfolge. Dann lieber mit dem Carve weiterfahren, als ein zu kleines zu wählen.
Ich würde mich eher auf den Wasserstart konzentrieren. Der ist flott gelernt - vorausgesetzt, Du legst Dich konsequent in den Bach und übst ihn - die meisten scheitern eh nur beim Anheben des Segels und beim Lift, bei dem sie sich das Brett _nicht_ aktiv unter das Gesäß ziehen, sondern es dank zu gestrecktem Bein, vor sich herschieben. Wasserstart ist wirklich kein Akt - bring ihn hinter Dich^^.
Mit 107 Litern bei Deinem Gewicht hätte auch ich keine Angst zu wenig Reserven zu haben. Ich kann mein altes Mistral Classic mit 103 Litern bei über 80 Kilo noch halbwegs trocken schotstarten (man muss nur schnell sein) und selbst mit meinem alten Axxis 272 (88 Liter ausgelitert) klappte das noch, obgleich meine Knie/Oberschenkel dann auch nass wurden. Ich hab das schon mal gemacht, wenn ich nicht mehr konnte und der Wind einfach für nen Wasserstart nicht reichen wollte. Hab mir nu ein Rocket mit 115 Litern geholt und selbst der läßt wieder bequem schotstarten - also keine Angst vor dem Rausfahren - selbst Dümpelfahrt sollte für Dich noch locker drin sein.
Cheers,
Oliver