Antwort, 08.08.2007 13:55 von Breeze
Bei einer Seegrasfinne ist es so, dass durch die Schrägstellung nach hinten der Lateraldruckpunkt (="Gegendruck" unter Wasser) ebenfalls nach hinten wandert. Das heisst, dass der bis dato "ausgewogene" Mittelpunkt des Segel- und Lateraldruckpunktes in seiner Achse zu weit hinten ist und das Segel somit mehr Druck auf das Brett über Wasser ausübt, als die Finne unter Wasser gegensteuern kann. Dadurch zieht es das Brett mehr nach Lee.
Bei einer Seegrasfinne musst Du somit die Luvkante Deines Brettes als "zusätzliche Finne" hernehmen, d.h. diese mehr belasten als mit einer normalen Finne. Damit gehts :cool: