Frühgleiten

Hallo Surfer, besonders die Heizer sind gefragt...
Also ich spiele mit dem Gedanken mir nen Isonic zuzulegen, zwecks frühgleiten. Geplante Segel sind Cannonball mit 7 und 8,6m²
Dachte das ich damit bei ca. 11-14 knoten gleiten kann. Jetzt weis ich aber nicht welche größe das board haben soll, also 111l oder 121? Diese Boards würden in die range reinpassen. Da es mir eigentlich nur ums durchgleiten geht und der speed eher nebensache is, tendiere ich zu dem größeren, weil früher gleiten...
Also wiege ca. 65kg weshalb speed sowieso nit so mein ding wäre...
Wat meint ihr is das Sinnvoll?
Thema, 06.10.2008 21:32 von tigger1983
Antwort, 06.10.2008 23:52 von Der Freerider
Moin,
Nimm den 121er, da passt der 8,6er Lappen besser drauf, und du stehst sicher, gleitest früher an und durch.
Allerdings ist der isonic soviel ich weiß kein board zum schnellen an/durchgleiten, sondern eher eine Speedorientierte Rennsemmel.
Denk nochmal drüber nach,
Mfg,
Matze
Antwort, 07.10.2008 00:54 von jogi1111
Zitat: Hallo Surfer, besonders die Heizer sind gefragt...
Also ich spiele mit dem Gedanken mir nen Isonic zuzulegen, zwecks frühgleiten.


Wenn Speed nicht an erster Stelle steht, warum dann einen iSonic ?

Mit einem Tabou Rocket 125 kommst Du früher ins Gleiten (bei Deinem Gewicht bei unter/um 10 Knoten mit dem 8,6er) - und hast dazu bessere Manövereigenschaften !

Zitat: Da es mir eigentlich nur ums durchgleiten geht ...


Klar, die iSonics sind wahre Durchgleitwunder, aber sicher nicht so easy zu Surfen wie ein Freerider :eek:

Zitat:
Nimm den 121er, da passt der 8,6er Lappen besser drauf ...


Auch mit dem 111er iSonic könntest Du locker ein 8,6er fahren - kein Problem. Aber mehr Volumen bringt meist besseres Angleiten - schon Richtig ...

Aber nochmal: Warum ein Slalomboard ?
Ist schwieriger zu halsen, meist teurer und empfindlicher und stellt einfach höhere Anforderungen an Dein Fahrkönnen !


Gruß Jogi
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Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört (Nehru)
Antwort, 07.10.2008 10:10 von tigger1983
Ich hab mir mal das rocket angeschaut, allerdings ist da sie segelrnage schon was schwach, da müsste ich ja 13X l volumen nehmen, das find ich was zu heftig... Und die schlaufen sind doch recht weit mittig angeordnet...
Also das mit dem speed ist eher zweitrangig, da ich wohl nicht genug gewicht habe um richtig schnell zu fahren, aber dennoch mag ich speed ;)
In wie weit ist denn der Unterschied beim Halsen? Also was ist da anders als beim Freerider?
Fahre zur Zeit den Naish Titan, und der verschneidet auch mal gern beim Halsen, ist also auch nicht so wirklich easy zum halsen...
Antwort, 07.10.2008 13:39 von zeelaender
obwohl jogi mir auf meine Frage Tips Hüftrapez 'ne wenig hilfreiche Antwort gegeben hat: hier hat er absolut Recht. Die iSonics sind sauschnell, gleiten aber sauschlecht an, vor allem passiv. Da muß man bei Wind um die Gleitschwelle anpumpen. Daher: wenn Frühgleiten wichtig ist, eher einen Freerider nehmen. Die Rockets von Tabou sind so ziemlich die frühesten Frühgleiter am Markt. Das bestätigen alle Tests aller möglichen Mags und alle, die die Rockets fahren (und da kenne ich einige). Die Rockets sind auch noch schnell dazu, ok, keine Chance am Ende gegen einen Sonic oder Falcon etc. aber für Normal-Heizer sicher ausreichend. Easy Surfing ist bei den meisten Freeridern Programm. Halsenverschneiden kennt der Rocket eher nicht. Die Slalomboards sind da viel sensibler, auch was die Kontrolle bei Vollgas angeht.
Übrigens: vielleicht wäre der S-Type vom Vorjahr oder der aktuelle Futura eine Alternative. Der S-Type ist quasi der entschärfte iSonic. Den Futura habe ich in 130 liter probiert. Macht riesig Spaß. Schnell im Speed und schnell im Gleiten.
Antwort, 07.10.2008 15:06 von tigger1983
hmm ja der futura sieht auch nit schlecht aus, soll laut hp auch teile vom isonic übernommen haben...
Ich würde die beiden gerne mal probefahren, weis wer, wo man sowas kann?
Antwort, 07.10.2008 17:30 von jogi1111
Zitat: Ich hab mir mal das rocket angeschaut, allerdings ist da sie segelrnage schon was schwach, da müsste ich ja 13X l volumen nehmen, ...


Bei Deinem Gewicht kannst Du den 125er Rocket auch mit einem 9qm Segel fahren - kein Problem, es sei denn, Du bist Anfänger.

Zitat: obwohl jogi mir auf meine Frage Tips Hüftrapez 'ne wenig hilfreiche Antwort gegeben hat: hier hat er absolut Recht.


Ich bitte um Verzweifelung ;)
Wenn's für die Welle sein soll, sind da auch ganz andere Arten von (Hüft-)Trapezen gefragt, als z.B. für's Heizen auf Flachwasser ... Ich wollt' ja auch nur ein wenig provozieren, weil Viele das Sitztrapez zu Unrecht verschmähen.

Zitat:
Übrigens: vielleicht wäre der S-Type vom Vorjahr oder der aktuelle Futura eine Alternative. Der S-Type ist quasi der entschärfte iSonic. Den Futura habe ich in 130 liter probiert. Macht riesig Spaß. Schnell im Speed und schnell im Gleiten.


Alles richtig was zeelaender gesagt hat, aber der S-Type ist nicht gerade ein Angleitwunder, doch er läßt sich richtig schön halsen und sauschnell ist er auch :)

Der Futura und der Rocket nehmen sich wohl nicht sehr viel, also am Besten mal beide selbst fahren/testen, z.B. auf einem Surffestival oder ggf. auch bei Deinem Händler.


Gruß Jogi
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Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen (Winston Spencer Churchill)
Antwort, 08.10.2008 15:41 von tigger1983
Zitat: Bei Deinem Gewicht kannst Du den 125er Rocket auch mit einem 9qm Segel fahren - kein Problem, es sei denn, Du bist Anfänger.


In wie weit hat die Segelrange was mit dem Gewicht des Fahreres zu tun? Würde mich über ne erklärung freuen...
Ich will nämlich nur ungern über die angegebene Range gehen, da bei meinem jetzigem Board die Range schon zu großzügig vom Hersteller angegeben ist...
Antwort, 08.10.2008 15:55 von Surf-Max
Moin tigger!
Man sagt, 10 Kilo Körpergewicht kann man mit einem Quadratmeter Segelfläche kompensieren. Ich wiege etwa 10 Kilo mehr als du. Also muss ich einen Quadratmeter mehr fahren. So einfach ist das.

Grüße
Max
Antwort, 08.10.2008 18:07 von Wolfman
Die Segelrange eines Boards hat nichts mit dem Fahrergewicht zu tun. Bei zu großen Segeln passt die Abstimmung nicht mehr, das Board wird meist luvgierig und schwerer zu steuern. Ein bißchen was kannst du mit einer größeren Finne machen - bei geringem Gewicht aber auch nur begrenzt, weil die im Grenzbereich zum Aufkentern neigt und irgendwann auch auf der Kante nicht mehr zu kontrollieren ist.
Richtig ist, dass pro 10 kg etwa 1 qm mehr Segelfläche nötig ist, um beim gleichen Wind ins Gleiten zu kommen oder die gleiche Geschwindigkeit zu erreichen. Mit 65 kg und 8,6 qm solltest du ab 10 kn gleiten können ...

Das Rocket 125 hat ne Segelrange bis 8,5 qm. Also 8,6 gehen da sicher auch noch. Andere Boards dieser Größe liegen da ähnlich. Wenn du mal schauen willst, was alles in Frage kommt, geh auf www.windsurfing-test.de ...

HL Wolfman
Antwort, 10.10.2008 00:10 von jogi1111
Zitat: Die Segelrange eines Boards hat nichts mit dem Fahrergewicht zu tun.


Das ist so wohl nicht richtig !

Erstmal vorweg: Es geht hier nicht darum, ob schwerere Surfer mehr Segel bei einer bestimmten Windstärke halten können - natürlich können Sie das. Es geht um die Segelrange eines Boards. Beispiel: Starboard S-Type 104. Angegebene Segelrange von 4.5 ... 6.8 qm.

Ist diese Segelrange für alle Gewichtsklassen gleich ?

Die Beobachtung, das leichtere Surfer ein bestimmtes Board bei leichtem Wind mit größeren Segeln fahren können als Schwere (ohne das dies zu viel anluvt) und sehr schwere Surfer ein bestimmtes Board auch noch mit einem Segel fahren können, das unterhalb der ausgewiesenen Segelrange liegt (wo Leichtgewichte längst abheben würden), hat jeder erfahrene Surfer schon gemacht.

Warum dies so ist, ist aber nicht so leicht zu erklären.

Anschaulich ausgedrückt, würde ich das so erklären:
Ein grosses Board mit genügend Überschussvolumen ist easy zu fahren, wenn der Wind gering ist. Jeder Anfänger kennt das. Nimmt der Wind aber zu, dann wird es immer schwerer, ein (grosses) Board zu kontrollieren, insbesondere für die Leichtgewichte.

Nehmen wir also ein und dasselbe Brett, dann ist es für den Leichtgewichtigen ein Board mit viel Überschussvolumen, für den Schwergewichtigen u.U. ein Board, was fast am untergehen ist - also für ihn deutlich wackeliger ist. In dieser Situation kann der leichtere Surfer viel eher ein großes Segel halten und auch weit nach vorne legen, um nicht anzuluven. Ein schwerer Surfer hat dagegen kaum Möglichkeiten, Gewichtsverlageungen nach vorne vorzunehmen. Folge: der Leichtere kann grössere Segel auf dem Board fahren ! Das zeigt auch die Praxis.

Bei starkem Wind ist es anders herum. Während ein schwerer Surer ein bestimmtes Board auch noch mit 4.0er Segel fahren kann, würde der Leichte mit einem 4.0er Segel und diesem Board glatt abheben - es wäre für ihn nicht mehr kontrollierbar; er müßte ein deutlich kleineres Board zum 4.0er wählen !

Neben diesen anschaulichen Gründen, gibt es auch noch technische Gründe:

Wenn ein Board durch einen schweren Surfer weit(er) unter Wasser gedrückt wird, dann verlagert sich der Lateralschwerpunkt der Brett-Finnen-Kombi nach vorne. Bei großem Segel (mit weit hinten liegendem Druckschwerpunkt) führt dies zum Anluven des Brettes. Damit wird deutlich, dass neben den eingeschränkten Möglichkeiten der Gewichtsverlagerung auch dieser zweite Effekt das Fahren mit (zu) grossem Segel einem schweren Surfer eher verleidet.

Beim unteren Ende an der Segelrange sieht es ganz anders aus: da ist man i.d.R. voll im Gleiten - Probleme mit dem Angleiten oder dümpeln gibt's da eher nicht. Hier limitiert der Wind, der unter das Board greifen kann, den Einsatzbereich, gerade für den leichten Surfer. Auch wenn der Leichte ein 4.0er bei etwas weniger Wind fährt, als ein Schwerer - der Effekt des Verblasens des Boards überwiegt deutlich.

Zum Abschluß noch ein Beispiel: Nehmen wir den oben genannten S-Type 104. Angegebene Segelrange: 4.5 ... 6.8qm. Ich als Leichtgewicht mit 73 Kg fahre den im Bereich von 5.7 ... 7.8, zur Not auch mal mit 9,0 und wenn es sein muss mit 5.0qm. Jeder Versuch, mit dem empfohlenen 4.5er zu fahren, führt zu einem für mich unkontrollierbaren Board. Ein 100Kg Fahrer hat i.a. keine Probleme, da auch noch ein 4.0er drauf zu fahren - aber lass den mal ein 9.0er probieren :eek:

Um nicht missverstanden zu werden: Den Effekt, dass sich die Segelrange mit dem Gewicht des Surfers verschiebt, kann man beobachten. Wie gross er tatsächlich ist, läßt sich aber schwer abschätzen, weil das Fahrkönnen bzw. die eingesetzte Fahrtechnik und nicht zuletzt der Boardshape einen sehr grossen Anteil hat.


Gruß Jogi
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Daß etwas neu ist und daher gesagt werden sollte, merkt man erst, wenn man auf scharfen Widerspruch stößt. (Konrad Lorenz)
Antwort, 10.10.2008 10:49 von tigger1983
Hmm das lässt für mich aber noch ein paar Fragen offen. Wenn es gewichtsabhängig ist. Warum geben die Hersteller das nicht an? Also z.B. 4,5-6,8m² bei 75kg. Und wie kommen die dann noch Auf so krumme Werte wenns denn eigentlich nur grobe orientierungswerte sind?

Ich persöhnlich habe die erfahrung gemacht das es für jedes Board ein ungefährer bereich gibt in dem das Segel im gleichgewicht liegt. Wird der bereich verlassen, konnte bin ich bei zu großen Segeln kaum höhe laufen, und bei zu kleinen hab ich gut höhe gemacht. Also das wenn ich im Trapez hänge und die Tampen auch ausbalanziert sind. Uneingehakt kann man das zwar ausgleichen, aber vom entspannten Surfen kann man dann nicht mehr sprechen.
Ich fahr z.B. den Titan der ist mit 5,5-7,5m² angegeben. Ich kann da auch die 7,5 drauf fahren, habe aber unglaubliche probleme dabei höhe zu laufen. Mache ich ein 4,7 drauf so hab ich bei überpower schon fast probleme abzufallen.

Das ist auch mehr oder weniger der Grund warum ich mir den iSonic ausgeguckt habe. Da er obwohl sehr wenig volumen immernoch einen so großen bereich hat. also bei 111lite - 9m²
Das konnte ich bei keinem Anderen Board finden. Die meisten hatten dann schon 130-140liter
Antwort, 10.10.2008 11:59 von Danger
...jetzt musst Du ihm aber auch noch sagen in welchem Verhältniss das zur Windgeschwindigkeit steht. Die Komponente des Brettvolumens nicht zu vergessen. 65kg bedeutet bei Dir 6,5qm bei was?
Antwort, 10.10.2008 12:23 von jogi1111
Zitat: Wenn es gewichtsabhängig ist. Warum geben die Hersteller das nicht an? Also z.B. 4,5-6,8m² bei 75kg. Und wie kommen die dann noch Auf so krumme Werte wenns denn eigentlich nur grobe orientierungswerte sind?


Wie schon gesagt: die Segelrange eines bestimmten Boards hängt (neben den Board-spezifischen Größen) ja nicht nur vom Gewicht des Fahrers ab, sondern auch stark von dessen Erfahrung, seiner Segeltechnik, vom Einsatzort - und nicht zu vergessen: vom Typ des Segels. Ein Frühgleitsegel mit 8,5qm und weit hinten liegendem Druckpunkt läßt sich auf einem bestimmten Board vielleicht nicht mehr fahren, während ein Racesegel mit 9.0qm und weit vorne liegendem Druckpunkt auf dem gleichen Board keine Probleme machen würde. Die Herstellerangaben können also immer nur einen Anhaltswert darstellen, der durch Testen mit realen Fahrern und realen Segeln festgestellt und daraus dann durchschnittlich ermittelt wurde. Und diese Werte dann auch noch zu runden, würde es nur ungenauer machen; dennoch wird es oft gemacht: auf ganze oder halbe Quadratmeter gerundet.

Ich finde es nur wichtig, darauf hinzuweisen, dass neben Fahrkönnen, Segelart usw. eben auch das Fahrergewicht einen Einfluss auf die Segelrange hat: der Leichte sie eher nach oben verschieben kann, der Schwere eher nach unten !

Zitat:
Wird der bereich verlassen, konnte bin ich bei zu großen Segeln kaum höhe laufen...


Das scheint tatsächlich ein Problem zu sein, dass ich selbst noch nicht so bemerkt habe: ich fahre mehr hin und her, statt kreuz und quer ;)

Zitat:
... aber vom entspannten Surfen kann man dann nicht mehr sprechen.


Das ist schon klar: wenn das Segel eigentlich zu gross ist, wird es unbequem. Und je schwerer Du bist, umso unbequemer !

Zitat:
Das ist auch mehr oder weniger der Grund warum ich mir den iSonic ausgeguckt habe. Da er obwohl sehr wenig volumen immernoch einen so großen bereich hat. also bei 111lite - 9m²
Das konnte ich bei keinem Anderen Board finden. Die meisten hatten dann schon 130-140liter


Naja, der iSonic 111 (2008) hat in Wirklichkeit nur 108 Liter und hat als flaches Slalomboard natürlich recht wenig Volumen für die Breite; und die Segelrange wird nicht unerheblich durch die Breite des Boards festgelegt. Gibt aber auch den JP Slalom IV 76, der bei 114 Litern auch mit 9.0qm als obere Grenze angegben ist und den Tiga Hyper X 115, der sogar mit 9,5qm angegeben ist, ebenso übrigens der iSonic 122 (tatsächlich nur 114 Liter in 2008 !), der auch bis 9.5qm gehen soll.



Gruß Jogi
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Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifele an denen, die sie gefunden haben. (André Gide)
Antwort, 10.10.2008 14:06 von tigger1983
Zitat:

Das scheint tatsächlich ein Problem zu sein, dass ich selbst noch nicht so bemerkt habe: ich fahre mehr hin und her, statt kreuz und quer ;)



Naja bei mir am spot ist leider nicht immer 90° zum windfahren drin...
Da muss man schonmal höhe laufen. Naja und selbst wenn, also ich fahr ne Halse lieber als ne wende...

Aber wenn ich das mit der Range jetzt dochmal nüchtern betrachte ist es doch wohl besser in der Segelrange zu bleiben, auch wenn ich wohl möglich nen Gewichtsvorteil habe. Sobald ich dann 5 kilo zunehm oder so passt der trimm nicht mehr ;)

Wie kommst du auf die Auftriebswerte der iSonics? Ziehst du das eigengewicht ab? Oder warum sollte der hersteller falsche angaben machen?