Antwort, 13.11.2012 06:07 von Schotstart
verstehe deinen post nicht ganz ehrlich gesagt...
meiner erfahrung nach braucht man wenns wind fürs 4,5er hat, kein segel was übermäßig power hat...
ich kenne zumindest niemanden der sagt "puhhhh...30 knoten und ich hab probleme mitm angleiten"
davon abgesehen ist deine äußerung "ich will kein wavesegel, sondern was kraftvolles" irgendwie auch etwas seltsam. wenn du ein onshore wavesegel (wie z.b. das neilpryde atlas oder das gaastra poison) ausprobierst, wirst du schnell feststellen, dass diese segel deutlich mehr drive und power haben, als so manches freemove segel, die eigentlich eher durch neutralität überzeugen.
mein rat wäre, sich etwas zu suchen, dass druckpunktstabil und gut kontrollierbar ist.
und da landest du in der größe nun mal einfach schnell bei wavesegeln, wenn du dir nicht ein mini race segel auf den powerjoint schnallen willst.
ansonsten tuts auch ein kleines freemove segel. nur muss man halt sagen, dass diese segel in den kleinen größen vom schnitt auch nah an den wavesegeln liegen. mit dem unterschied, dass sie deutlich weniger stabil sind. einfach weil in freemovesegeln (normalerweise) mehr monofilm statt xply verbaut wird, die nähte schwächer dimensioniert sind etc.
kann dir ausserdem nur deutlichst davon abraten, ein segel mit 4 latten zu nehmen. ich fahre von 5,7 bis 4,7 ausschließlich vier latten segel und bin damit eigentlich sehr zufrieden. ich habe aber die erfahrung gemacht, dass ab 4,5 abwärts das 4-latten-konzept einfach nicht mehr funktioniert...da ist die 5te latte schon echt gold wert.