16. Juli 2022 - Kurz vor Fehmarn

16. Juli 2022

Kurz vor Fehmarn

Von morgens bis ca 14 Uhr ballerte es fürs 4er. Wir haben mal einen Flachwasserspot zwischen Heiligenhafen und Grossenbrode besucht und ich habe meinen Sohn auf seinem Wakeboard geknippst.
Danach war ich mit Windsurfen dran und fotografiert werden. Kaum am Parkplatz bei "KiKi" angekommen wurde mir vom anwesendem Sherrif dort ein Surfverbot mit Androhung von Bußgeld und Materialeinkassierung ausgesprochen (so wie auch am WE davor schon direkt am Strand).
Also nur noch an der Surfschneise erlaubt.
Dort bin ich mit 4.7 raus, der Wind hatte mittlerweile etwas abgenommen.
Bin genau 100m weit gekommen, 2ter Sprung, Backlooplandung mit Druck im Ackerliek, Mast weggebrochen, Schwimmen, keine Fotos..
Danke an alle die mir Hilfe angeboten haben und den Kollegen der mich den Rest reingezogen hat!

17.07.2022 © Gast  |  31 Kommentare  |  1 Foto

31 Kommentare

Gast  |  17. Juli 2022 20:07
Kommt leider jetzt häufiger vor. Wir wurden auch von einer recht jungen Urlauberin recht rüde aufgefordert, das Surfen einzustellen, es sei zu gefährlich. Die Schwimmer würden gefährdet. Mein Hinweis, dass niemand schwimmt wurde mit "ist verboten" beantwortet. Das sie mich am verlassen des Strandes minutenlang hinderte ist natürlich völlig OK. Also auf nach DK. OF.

Gast  |  17. Juli 2022 20:23
Wenn es grau in grau ist und es regnet, ist den Urlaubern das Surfverbot egal, dann sind diese begeisterte Zuschauer. Ist aber Sonne und wärmer, kommen diese, trotz Badeverbot, uns nicht mal eine langsame Durchfahrt durch die Badezone, weit ab von Schwimmern zu gönnen. Hatte dann letzte Woche, die Wapo noch gefragt, was ist denn mit den ganzen Schwimmern in der Surfzone? Daraufhin bekam ich nicht wirklich eine Antwort!? Egal wo und was passiert, sind wir doch echt das Letzte. Weil es doch so toll ausschaut, aber immer schön mit uns werben, finde den Fehler. Naja, machen wir das Beste draus und nehmen es sportlich. Was man von vielen Urlaubern nicht sagen kann, denn diese Fleischberge, die sich dort am Strand in der Sonne suhlen, echt erschreckend..

Gast  |  17. Juli 2022 20:48
Der Ärger ist je nach Sichtweise und je nach Situation sicher von beiden Seiten (Schwimmer/Surfer) begründbar. Wir wissen ja nicht, welche Erfahrungen die Schwimmer schon mit anderen Surfern oder Booten, etc. gemacht haben.

@Gast 20:23
Die Sonnenabeter hier öffentlich als Fleischbergezu verunglimpfen, trägt meiner Meinung nach nicht zu einem friedlichen Miteinander bei. Wer hier andere verunglimpft, schadet allen Windsurfern. Sich provozieren zu lassen oder selbst zu provozieren, geht meist in solchen Auseinandersetzungen in die Hose.

Gast  |  17. Juli 2022 21:03
Viel schlimmer finde ich das Kiten am Steinwarder und insbesondere das man es nicht lassen kann in der Bucht Kitejumps zu springen und bei auflandigen Bedingungen mit dem Kite fast die Touristen auf dem Steinwall abrasiert. Einfach nur noch eine Frage der Zeit bis da was passiert. Ansprache am Strand wird einfach ignoriert. Sehr ,,respektvoll“!

Gast  |  17. Juli 2022 21:08
Irgendwie alles so typisch Deutschland... Gestern war dort 4.2er am Anschlag ... Normal hieße das "Rote Badeflagge" hoch und Surfen frei... Und wenn dort trotzdem jemand schwimmt 50 Meter Abstand. Dass die Wapo da eine leere Badezone gegen 150 Surfer verteidigt ist schlicht unverhältnismäßig.

Gast  |  17. Juli 2022 21:49
Anbei einmal die verschiedenen Flaggen der Zonen. An so einem Tag also "Rot" und vielleicht auch mal flexibel die "Schwarz-weiße" hochziehen. Diese müsste aber mindestens in der Surf Zone wehen und damit dort Baden verboten! flexibelhttps://www.dlrg.de/informieren/freizeit-im-wasser/badestellenkennzeichnung/

Gast  |  17. Juli 2022 22:50
Nach Heiligenhafen fahre ich schon lange nicht mehr. Dort ist man kein gern gesehener Gast, zumindest als Windsurfer nicht. Als normaler Tourist fahre ich da natürlich auch nicht mehr hin und auf unseren Segeltouren meiden wir den Hafen, wenn es geht.

Gast  |  17. Juli 2022 23:05
Backloop im Flachwasser? Nicht schlecht!

Gast  |  18. Juli 2022 15:07
Kitten und Fettleibigkeit sind beides gut zusammenpassende Auswüchse unserer Gesellschaft. Man sollte abstimmen, ob beides noch für die Mehrheit tolerabel ist! Die Urlauber in Heiligenhafen haben teils ein Jahr auf den Urlaub gespart. Gönnt ihnen doch auch mal Seeluft.

Gast  |  18. Juli 2022 20:56
Du kommst als Freund und gehst als Fremder...

Gast  |  18. Juli 2022 21:57
Du kommst als Surfer, surfst, kommst, gehst als Freund, aber fühlst Dich als Fremder. Wann wurde Kiki noch abgerissen?

Gast  |  18. Juli 2022 21:58
Du kommst als Surfer, surfst, kommst, gehst als Freund, aber fühlst Dich als Fremder. Wann wurde Kiki noch abgerissen?

Gast  |  18. Juli 2022 22:41
Mit Kikki hat hollitown auf jedenfall seine Seele verloren

Gast  |  19. Juli 2022 01:35
Vielleicht ist es besser Halli in der Ferienzeit zu meiden. Es sei denn der Regen fliegt waagerecht. Besser keinen unnötigen Stress provozieren.

tripmaster  |  19. Juli 2022 11:39
halli ist fast der letzte Platz in der Ecke wo man bei westlichen Winden noch auf´s Wasser kann. Weißenhaus Parkplatz aktuell wieder mit Höhenbegrenzung 2,2m, Hohwacht mit Wohnbunkern am Strand und dem ehemals komfortablen Parkplatz jetzt zubetoniert und nur noch PKW tauglichen Stellplätzen. Behrensdorf mit höhenbegrenztem Parkplatz.
In Halli mit gefühlt 5 Bulli-tauglichen "legalen" Stellplätzen kommt am halbleeren Steinwarder "PKW" Stellplatz das ordnungsamt vorbei und erzählt einem dass man trotz bezahltem Tagesticket hier illegal steht. Am Streand davor - wegen Wind und Wolken keine Badegäste - kommt die Polizei und erklärt am Strand anlandende Windsurfer für illegal. Wobei hier wohl die Kitesurfer einen Großteil der "Schuld" tragen, da sie mit ihren Teebeuteln am Sandstreifen zwischen See und Strandkörben zu viel Platz brauchen.
Bei sommerlichen Temperaturen und gut Wind am Wochenende nicht auf´s Wasser zu gehen ist für die arbeitende Bevölkerung nicht wirklich eine Option, vor allem wenn man wegen Klimakrise und Putin den Spritverbrauch begrenzen und nicht für eine Wochenende nach Dänemark hochbleiern will.
Insgesamt brüstet sich Schleswig-Hollstei als Wassersportland und verdrängt gleichzeitig die Wassersportler, die so schöne bunte Bilder für die Prospekte liefern, auch im Winter ihre Parkgebühren zahlen sich aber kein Boot inklusive Liegegebühren leisten können / wollen. Wird Zeit eine Lobbyvereinigung (gerne Windsurfer UND Kitesurfer UND Wing-Foiler zusammen) Brettsport zu bilden. Die Seglerlobby interessiert sich nicht für uns.

Gast  |  19. Juli 2022 12:11
Alter Spruch eines segelnden Ureinwohners aus Heiligenhafen:
Der Windsurfer ist zu faul zum Schwimmen und zu blöd zum Segeln.
Heiligenhafen braucht keine Windsurfer

Gast  |  19. Juli 2022 13:42
Du kannst jeden Windsurfer ohne Segelkenntnisse in ein Segelboot setzen und er kann sofort segeln. Windsurfen ist deutlich komplexer als Segeln und man braucht dafür alle Grundkenntnisse die man zum Segeln auch braucht, sagt ein Segel und Surflehrer...

tripmaster  |  19. Juli 2022 14:39
@ Gast | 19. Juli 2022 12:11
der ist gut ;=)

Gast  |  19. Juli 2022 16:57
Nicht, dass es nicht auch genügend Sprüche über Segler gäbe …

Segeln heisst: Sich unter eine kalte Dusche stellen und dabei in laufender Folge Geldscheine zerreißen...

Und PS: Segeln zu können ist nicht gleichzusetzen mit: ein Segelschiff irgendwie vorwärts bewegen zu können.

Gast  |  19. Juli 2022 17:33
Ich werd jetzt nicht mit dem Segeln anfangen, aber sie sind mir viel lieber als Kiter.
Mit nem Segler battled man sich ja eher selten um das Revier oder den Parkplatz

Gast  |  20. Juli 2022 11:09
Weiße Bojen kennzeichnen Badezonen. Auskunft der DLRG an einem anderen Spot: Du darfst mit dem Surfmaterial durchschwimmen und außerhalb starten. Am besten einfach mal die DLRG vor Ort ansprechen und fragen.

An vielen Badeorten gibt es Surfschneisen: Heiligenhafen, Kellenhusen, Weidefelder Strand, Lindhöft

Gast  |  20. Juli 2022 22:42
Hatte zuletzt auch eine kleine Diskussion mit einer jungen Truppe vom DLRG, dass ich in Halli (außer der Surfschneise) nirgends surfen dürfte - es sei denn, ich würde mit Material rausschwimmen bis hinter die Bojenreihe und erst dort aufs Brett steigen. Auf meine Nachfrage, wo denn das Verbot geschrieben steht, konnten sie nichts sagen (hinterher entdeckte ich selbst das Schild vor dem Strandzugang). Ich frage mich, warum man nicht einfach (bei so viel Platz am Strand für alle) nicht abwechselnd zwischen den Steinbühnen eine Zone für Surfer und für Schwimmer ausweisen kann? Irgendwie sind wir in Deutschland unfähig, Probleme gemeinsam zu lösen und sprechen stattdessen aus Unvermögen immer neue Verbote aus - durch die keiner mehr durchsteigt.

Gast  |  20. Juli 2022 23:39
wow, kluger Kommentar. Im allerbesten Sinne anarchistisch.

Gast  |  21. Juli 2022 14:55
Das Surfen in der Badezone war ja noch nie offiziell erlaubt, es wurde nur geduldet, wenn die Bedingungen die Schwimmer abhielt vermehrt ins Wasser zu gehen. Nun in der Feriensaison und spätestens wenn sich Badegäste beschweren kann ich gut verstehen dass DLRG und Polizei durchgreifen. Mir ist schon mal ein tauchender Badegast kurz vorm Bug hochgekommen, war zwar in einer ausgewiesenen Surfzone aber egal, das Ganze kann tödlich enden und dann?
Eine zweite Surfschneise in Höhe von Ex-Kiki wäre gut, damit sich an der "Spitze" nicht alle über den Haufen fahren. Etwas westlich vom grossen Parkplatz z.B. gibt es auch einen Strandabschnitt wo kaum Starndkörbe stehen.
Man müsste sich mal zusammentun und mit der Gemeinde sprechen.

Gast  |  21. Juli 2022 15:03
Richtig! Wozu soll die Gemeinde das Risiko eingehen nur einen einzigen verletzten Schwimmer zu risikieren?
Ich rechne eher mit weiteren Verboten, da ja mittlerweile durch besseres Material und Kiten und Wingen auch bei "Badewind" gesurft wird.
Es gibt im übrigen auch Badende, die auch mal Wellen haben wollen.
Bodysurfen ist eh da Ursprünglichste und das ist überall dort erlaubt!
In der Kitezone kann man sich ja ne Plastiktüte in die Hose stecken...

Gast  |  21. Juli 2022 16:27
Äh sorry: Was mache ich mit der Plastiktüte in der Hose?

Gast  |  21. Juli 2022 17:18
sieht gut aus..

Gast  |  21. Juli 2022 22:05
Kitezone? Die Kitezone ist an der Seebrücke und bleibt da besser auch!!!!

Gast  |  24. Juli 2022 21:08
Die Surfsaison an der gesamten Ostsee ist für mich von Ende November bis Anfang April. Beste Zeit.
Alle, die seit Jahren immer dabei sind, wissen wovon ich rede.
Platz, viel Wind, klare Luft, Gleichgesinnte.
Winterstürme mit Wellen.
Keine Badegäste, die im Sommer Geld in die Region bringen.
Keine Sheriffs, die auch nur ihren Job machen.
Kein Seegras.
In knapp 4 Monaten ist es wieder soweit.
1-2 Tage bevor der Wind im Winter losgeht, kommt immer Leben in unsere Wagrien WhatsApp Gruppe. Tolle Truppe!
Bald ist es wieder soweit.
Freue mich darauf.
Gruss Sig

Gast  |  24. Juli 2022 21:16
Wie recht du hast Sig!

Gast  |  31. Juli 2022 14:48
Meine Güte irgendwie jeder gegen jeden



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