o2 Surf Masters Berlin
Indoor Rapid Surfing
Die dritte Etappe der o2 SURF MASTERS 2026-Tour lockte die Rapid-Surf-Cracks in die Hauptstadt. Das spannende Finale verlangte den Athletinnen und Athleten auf der kraftvollen Hauptstadtwelle alles ab. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern konnten die Sieger der letzten Etappe ihre Erfolge wiederholen und ihren Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen.
Frauen: Souveräner Sieg für Valeska Schneider
Die Entscheidung bei den Frauen fiel klar aus. Die amtierende Deutsche Meisterin Valeska Schneider aus München unterstrich ihre Ausnahmestellung und sicherte sich mit 15,5 Punkten
souverän den ersten Platz.
„Das Niveau bei den Frauen steigt von Stopp zu Stopp, man muss wirklich in jedem
Heat fokussiert bleiben“, erklärte Valeska Schneider. „Die Berliner Welle verzeiht
wenig Fehler, deshalb bin ich super glücklich, dass ich meine Runs so sauber
durchbringen konnte. Der Sieg ist auch sehr wichtig für das Gesamtranking.“
Während der Sieg ungefährdet war, entbrannte dahinter ein packender Kampf um
die weiteren Podestplätze: Anika Weizel aus Osnabrück sicherte sich mit 12,7
Punkten nach einer konzentrierten Leistung den zweiten Rang. Nur einen
Wimpernschlag dahinter sorgte die Lokalmatadorin Taja Götz (12,5 Punkte) für
großen Jubel beim Berliner Publikum und komplettierte das Podium als Dritte.
Herren: Hannes Mosch nutzt den Heimvorteil
Nach seinem Sieg in Düsseldorf galt der Berliner Hannes Mosch auf seiner
„Hauswelle“ als einer der Topfavoriten – und er wurde dieser Rolle vor heimischem
Publikum vollends gerecht. Das Finale entwickelte sich dabei zu einem absoluten
Surf-Krimi auf höchstem sportlichen Niveau. In einem extrem knappen
Kopf-an-Kopf-Rennen sicherte sich Mosch mit einem Gesamtscore von 17,17
Punkten den hauchdünnen Sieg vor dem Gewinner des ersten Tourstopps, Marius
Gerlach (16,93 Punkte), und dem amtierenden deutschen Vizemeister Joshi Holy
(16,43 Punkte).
„Ich wusste, dass der Druck beim Heimspiel besonders hoch ist, weil jeder einen Sieg
erwartet“, so ein sichtlich zufriedener Hannes Mosch nach der Siegerehrung. „Die
Welle hier im Wellenwerk kenne ich natürlich in- und auswendig, aber die
Konkurrenz hat im Finale extrem vorgelegt. Dass es am Ende für Platz 1 gereicht hat,
ist ein großartiges Gefühl.“
Herren:
1. Hannes Mosch (Berlin)
2. Marius Gerlach (München)
3. Joshi Holy (München)
Frauen:
1. Valeska Schneider (München)
2. Anika Weizel (Osnabrück)
3. Taja Götz (Berlin)
02.05.2026 © DAILY DOSE | Text: bsp media, Christian Tillmanns | Fotos/Grafiken: bsp media | Translation: EN