20.06.2026
Laupheimer Baggersee
Windy Days in Laupheim - Spaß mit Mistral Segel, Holzgabel und Tencate :-). Nebenbei ein gutes workout.
Surfer: Hubi
Fotos: unknown
07.07.2026 © Gast | 6 Kommentare | 5 Fotos | Weltkarte
6 Kommentare
Gast | 07.07.2026 20:29:53
Wenn windsurfen so gebliebe wäre, hätte ich schon vor 45 Jahren aufgehört. Danke an Alle, die um 1980 rum den Sport erst entwickelt haben, von einer Unterart des Segelns hin zum Actionsport. Das Material war Grottenschlecht und gemessen an den damaligen Preisen und Einkommen sogar noch teuer.
Gast | 07.07.2026 21:58:32
also ich finde das eigentlich recht ansehnlich. Meines wäre es auch nicht mehr, aber find‘ ich gut :)
Gast | 08.07.2026 08:02:42
Auch das ist Windsurfen. Für einen Sommertag am heimischen Baggersee mit der ganzen Familie allemal besser geeignet als das neue High-End Waveboard, das meist nur im Urlaub auf Fehmarn Gold auf die Aufriggwiese gelegt wird, um zu zeigen, was für ein cooler Typ man ist. Nicht jeder hat Cold Hawaii vor der Haustür!
Gast | 08.07.2026 09:14:33
Der erste Kommentar ist ungefähr so sinnvoll wie: Ich bedanke mich bei allen Autoherstellern insbesonders Tesla und BYD, dass ich heute nicht mehr in so einem VW T1 durch die Gegend fahren muss. Das Ding war laut, hatte gefühlte 30PS, war extrem unsicher (kein ABS, ESP, Airbacks)...in sowas würde ich heute nicht mehr einsteigen wollen.
Ich empfehle mal die Doku über Robby Naish zu gucken, wie er als Teenager auf den Bahamas Weltmeister wurde auf genau diesem alten Equipment. Das war keine "Unterart des Segelns".
Gast | 08.07.2026 14:18:38
Schöne Fotos! Erinnert mich von den Wasserfarben her und dem Ufer an den Northeimer Kiessee, auf dem ich das Surfen gelernt habe. Das war ein tolle Zeit. Das gekräuselte Wasser zeigte uns die Windböen an und man wusste, jetzt geht es gleich los, gleich kommt man ins Gleiten. Manchmal gab es Schaumkämme, dann entstand im hinteren Bereich eine kleine Welle, die man für seine ersten Sprünge benutzen konnte. Und man war eine eingeschworene Surfgemeinde, mit all den liebevollen Charakteren, die alle zum Inventar eines guten Surftages gehörten. Da gab es die Regatta-Profis auf ihren Raceboards, die man bewunderte, dann der Alte, der mit verschränkten Armen am Ufer steht und den fehlenden Wind bemängelte und den noch niemand hatte surfen sehen, dann der Malermeister, von dem man nur wusste, dass er als einziger von uns schon große Wellen gesehen hatte und der eine Airial-Jibe springen konnte, dann die Gleichaltrigen, die schon so viel mehr konnten als man selber und dann war da plötzlich eines Tages ein unbekannter Surfer, der einen 360er carven konnte und einem Rätsel aufgegeben hatte, wie man Segel so flach über das Wasser legen konnte, ohne reinzufallen. Die Zeit damals bestand aus vielen Träumen, das Warten auf Windböen und dem sehnsuchtvollen Blicken auf das Rauschen der Bäume im Garten. Und dann waren da noch die Gerüche. Der See hatte seinen eigenen Geruch und das Surfmaterial riechte danach, das habe ich geliebt. Oder wenn man in den Surfshop ging und der Geruch von neuen Neopren und Plastik zum Träumen verleitete.
An all das musste ich gerade bei den wundervollen Bildern denken. Die Zeit war damals vor allen Dingen von einer Einfachheit geprägt. Es gab nur das Brett und das Segel und den Blick auf das glitzernde Wasser, um nach der nächsten Böe Ausschau zu halten.
Gast | 08.07.2026 17:11:20
....was ein schöner Text - freut mich, dass diese Bilder die schönen Erinnerungen in Dir geweckt haben :-).
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