15. April 2017 - Heiligenhafen

15. April 2017

Heiligenhafen

Moin,
hier zwei leider unspektakuläre Bilder vom letzten Samstag, mein Anliegen liegt jedoch woanders.
Wie auf dem einen Bild zu sehen, ist mir am Samstag, genau dann als ich ziemlich weit vom Ufer entfernt war, bei einem Schleudersturz der Mastfuß gebrochen. Ich war mir nicht sicher ob ich es mit dem Material im Schlepptau bis ans Ufer schaffen würde, begann jedoch ehrgeizig richtung Ufer zu schwimmen. Was mich sehr überrascht hat war, dass bis auf zwei Surfer alle nur mit großen Augen an mir vorbei gefahren sind, ohne nachzufragen ob alles gut sei, denn schließlich war offensichtlich, dass mein Rigg nicht mehr am Board steckte. Zum Glück hatte ich mich nicht verletzt und konnte schwimmen.Als ich richtung Brandung kam, verlor ich mein Board aus der Hand und war mit meinem Segel alleine, bis mich ein netter Herr mit seinem Surfboard ein Stück weiter richtung Land gezogen hat.Dank ihm habe ich nun auch mein Board wieder. Denn als ich nah genug am Strand war, sah ich zufällig wie ein Anderer Surfer mit meinem Board in der Hand hinter der Düne auf dem Parkplatz verschwand. Als ich mein Segel und mich, nach ca.45 min schwimmen, sicher an Land brachte, eilte ich schnell zum Parkplatz. Nachdem ich bisschen Ausschau hielte, sah ich mein Board in einem fremden Surfbus liegen. Ich ging hin und teilte den Jungs mit, dass das mein Surfboard sei und bekam es dann auch wieder. Ich habe dann auch nicht weiter rumgemeckert, aber schockiert hat mich das trotzdem.
Ich habe diesen Bericht mal aus neugier geschrieben um zu sehen, wie Andere das beurteilen und/oder ob jemand selber schon eine dieser Erfahrungen gemacht hat.
Viele Grüße aus Hamburg,... Jakob


Surfer: jakob
Fotos: jakob

18.04.2017 © Gast  |  42 Kommentare  |  3 Fotos  |  Weltkarte

15. April 2017 - Heiligenhafen
15. April 2017 - Heiligenhafen

42 Kommentare

Gast  |  18. April 2017 22:37
Krass - Board einpacken, obwohl es offensichtlich angetrieben ist = Seenotfall bei kühlen Temperaturen. Falls die Jungs nicht zuerst die Seenotrettung o. Wasserschutzpolizei informiert haben, wäre das zusätzlich zum Unterschlagungsversuch als unterlassene Hilfeleitung anzusehen.

Und dein Mastfuss: sieht alt aus. Gerade bei kühlen Temperaturen nie altes Zeug fahren (und nie brandneues).

Gast  |  18. April 2017 22:45
Läuft einem kalt den Rücken runter bei der Schilderung.
Aller unterste Schublade. Von allen die ohne fragen vorbei gefahren sind. Vom Board "in Sicherheit bringen" gar nicht zu reden.

Mastfuß/Sehne und Tampen neu für den Winter mache ich auch.

Entschuldigt aber nicht das absolut unsportliche Fehlverhalten. Schön das es gut gegangen ist...

Gast  |  18. April 2017 22:51
Moin Jakob,
das empfinde ich als wirklich schlimmes und unspoertliches Verhalten, sowohl die unterlassene Hilfe Leistung bzw. Nicht Erkundigungen ob der schwimmende Surfer Hilfe braucht als auch die Board Einpackaktion. Hoffentlich ist das nicht nur die Ausnahme, sondern kommt nie wieder vor. Jeder kann in solche Situation geraten. Ich frage immer und habe auch Kitern schon das Board oder den Kite oder den Kiter gerettet. Gerade bei den aktuellen Wassertemperatur sind 30 Minuten Schwimmeinlage schon Grenzwerten gefährlich. Einen Jetskifahrer hat es am Osterwochenende gerade vor Grömitz leider tödlich erwischt.

Gast  |  18. April 2017 22:51
Unterste Schublade!!! Kann man sich für die EGOMANEN auf dem Wasser und an Land nur fremdschämen!!!

Gast  |  18. April 2017 22:53
Das du schockiert warst ist für mich mehr als nur verständlich. Zunächst hilft keiner und dann wollen irgendwelche Leute auch noch das Board zecken.
Was ist denn da los an der Ostsee?!!!
Ich glaube ich wäre spätestens beim Entdecken meines Boards in einem anderen Auto völlig ausgerastet.
Ich bin entsetzt! Ich glaube ich hätte vielleicht sogar die Polizei gerufen. Ich finde das ist ein Unding!!
Gut das du heil ans Ufer gekommen bist und dein Board wieder hast!

Gast  |  18. April 2017 22:55
Eine in jeder Hinsicht ziemlich desillusionierende Geschichte. Die Arschlöcher sterben einfach nicht aus.

lightweight lightweight  |  18. April 2017 22:59
...der Egoismus in unserem Land scheint nun auch auf und in der Nähe des Wassers angekommen zu sein.
Ganz traurige Geschichte, die du da erzählt hast.

Die hoffentlich den einen oder anderen Egomanen zum Nachdenken zeigt, wenn er denn darüber nachdenkt, dass ihm das auch jeden Tag auf dem Wasser passieren könnte...

Hang loose!

lightweight lightweight  |  18. April 2017 23:02
...Nachdenken zwingt, ...
soll das natürlich heißen:)

Gast  |  18. April 2017 23:16
Am Samstag war ich auch in Heiligenhafen.
Nicht gerade Anfängerbedingungen.
Weit draußen ist jemanden der Mast gebrochen. Ich bin zu ihm hin und habe gefragt, ob ich helfen könne. Nee,nee...alles ok! sagt er.
Willst Du denn nicht zumindest meine Handschuhe haben? Nee..brauch ich nicht!
Soll ich Hilfe holen? Jemanden bescheid sagen?
Nee.. ich schwimme an Land.
Ich schlug ihm vor, beim abriggen zu helfen. Und dann ziehe ich ihn an Land.
Wollte er nicht.
Ich sag noch altklug, dass er bei den Temperaturen nach 20 min auskühlen könnte....er sagt: ich schwimme an Land mit meinem kaputten Material.

Mit einem Kumpel habe ich dann abwechselnd nach ihm geschaut und 3 Leuten an Land bescheid gesagt, dass da draußen einer schwimmt.
Nach ca. 45 min. war der Mastbrüchige dann an Land.
Er wollte sich draußen einfach nicht helfen lassen.
Ok.Musste ich dann akzeptieren.



Gast  |  18. April 2017 23:30
Hi Jakob, ich hatte beim Rausfahren gesehen, das 1 oder 2 Leute mit zwei Riggs und mindestens einem Board zusammen in der Brandungszone schwammen, das war nicht mehr weit vom Ufer, insofern bin ich da bei dem doch ziemlich starken Wind und den Wellen nicht noch näher rangefahren, hab das ganze aber noch die nächsten Schläge beobachtet. Was da vorher passiert ist, kann ich schlecht beurteilen, aber anscheinend haben sich ja doch zwei Surfer bei Dir vorher erkundigt, ob Du Hilfe brauchst..
Das dein Board dann nach so kurzer Zeit in ein anderes Auto verladen wurde, finde ich allerdings auch sehr krass, ich würde in so einem Fall schon erwarten, das die Finder nach dem Besitzer Ausschau halten und am Strand rumfragen und zumindest abklären, ob da noch jemand in Gefahr sein könnte.
Dann möchte ich aus eigener schlechter Erfahrung auch noch meinem Vor-Kommentator Recht geben, bei kühlen Temps nie ganz altes und erst Recht kein nagelneues Zeugs zu fahren.
Und noch ein letzter Tipp:
Die Seenotretter stellen für Kiter ein Aufkleberset kostenlos zur Verfügung
https://sicher-auf-see.de/sportarten/kiter/kitesticker/
kann man auch gut auf Surfsegel und Boards kleben (Spende wird natürlich auch gern gesehen),
damit ließe sich eine Menge relativ schnell vor Ort klären.
VG Andreas

lightweight lightweight  |  18. April 2017 23:34
...Was sollen uns deine Schilderungen nun sagen, lieber Vorschreiber?
Kein Anfängerbedingungen?
Mast gebrochen?

Masten können schon beim Aufriggen brechen und auf die Wassertemperatur hat das Können auch keinen Einfluss.)

Manchem muss die Entscheidung auch abgenommenen werden, da er seine eigene Situation evtl. falsch einschätzt.

Je nach Entfernung des "Schiffsbrüchigen" vom Land, würde ich ggf. eher Hilfe holen (110/112) als drei Leuten an Land Bescheid zu geben ... ( Nur ein gut gemeinter Tipp :)

Gast  |  18. April 2017 23:40
Muss man in Halli jetzt aufpassen wenn man seinen Stuff mal unbeaufsichticht am Strrand liegen lässt?
Ich surfe da seit '83. So ein Scheiss habe habe dort noch nicht erlebt.

Gast  |  18. April 2017 23:59
Moin,
ich habe ein besseres Erlebnis in Heiligenhafen gehabt.
Vor ein paar Jahren im Herbst, das Wasse war zum Glück noch warm, ist mir auch der Mastfuß gebrochen.
Windstärke 8 in Böen auch ne Ecke mehr.
Das Brett treibt mit der Welle und Windunterstützung so schnell weg, dass man keine Chance hat, es noch zu erreichen. ( Ich kann schwimmen - war früher Leistungsschwimmer mit 4 km Training am Tag)
So wollte ich zumindest das Rigg retten und habe mich mit dem Ding, schwimmend - treibend, in Richtung Ufer aufgemacht.
Der Einzige der helfen wollte war ein Kiter, der versuchte mein Brett mit an Land zu nehmen.
(Wie ich später erfuhr : Zottel-Tobi aus Pelzerhaken. Vielen Dank noch mal!!! )
Was ich interessant fand, war der DLRG-Typ, der mich mit dem Fernglas beobachtete und sonst nichts unternommen hat.
Nach ca. 45 Minuten war ich an Land.
Ein Spaziergänger hatte mein Board gerade aus dem flachen steinigen Strand geborgen und auch der Kite meines Helfers war am Strand angespült worden.
Zum Anmachen des DLRG-Typen fehlte mir dann echt die Kraft. Der Surftag war für mich zu ende.

Als Fazit kann ich nur empfehlen, bei einem Teil, welches Autrieb bietet zu bleiben und nicht in Panik zu geraten....
In Heiligenhafen wird man ja irgendwann angespült.

Gast  |  19. April 2017 00:13
@lightweight:
Ich hätte vermutlich genauso gehandelt wie Gast 23:16. Er hat ja nicht nur selbst Hilfe angeboten und Leuten an Land Bescheid gesagt, sondern hat den Havaristen mit nem Kumpel zusammen auch in Beobachtung gehabt.
Ist halt wirklich die Frage, wann man wirklich einen Notruf und an wen rausgeben sollte.
Andreas

Gast  |  19. April 2017 08:37
Hallo Jakob,
zum Glück bist Du gesund!
Vielleicht solltest Du zur Polizei gehen und dich wegen der Board-Entwendung beraten lassen.

Gast  |  19. April 2017 08:54
Hallo Jakob,

ich hatte Dich im Schlepptau Deines "Retters" gesehen, als ich raus fuhr. Ich kann Dir versichern, dass ich auf jeden Fall zu Dir gekommen wäre, wenn ich Dich alleine getroffen hätte. Ich habe schon zwei, drei mal Kiter in SPO aus an den Strand gezogen. Ich finde, das ist selbstverständlich. Ich könnte mir aber vorstellen, dass einige dachten, dass Halli in der Bucht nicht so gefährlich ist wie z.B. die offene Nordsee. Abtreiben kann man ja nicht wirklich. Wenn da nur nicht die Wassertemperatur wäre. Warst Du nicht vollkommen unterkühlt!?

Grüße,
Philipp

Gast  |  19. April 2017 09:07
Zum Glück ist die Geschichte gut ausgegangen.
Hatte ein ähnliches Erlebnis letzten Herbst in Orth. Mastfuss gebrochen, Brett mit letzter Mühe erreicht und dann, Brett links, Rigg rechts, zurückgeschwommen. Windrichtung war NO, also Richtung offenes Meer.
Meine Notlage war offensichtlich, aber es hat niemand angehalten. Getoppt wurde das ganze von einem Kiter, der meine Notlage bemerkte, mich aber lediglich nach einem verschwundenen Kiteboard fragte.
Mastfüsse habe ich alle erneuert und jetzt immer einen Tampen am Trapez, falls doch mal jemand hält zum Abschleppen.
Gruss
Hajo


Gast  |  19. April 2017 09:31
Mmmh...klingt am Ende doch nicht so dramatisch wie eingangs dargestellt. Und auch Du hast nen Mund bzw. hättest mit Handzeichen signalisieren können, dass Du Hilfe brauchst. Auch hättest Du die "Brett-Sicherer" vielleicht mal fragen sollen...vielleicht wollten sie das Board wirklich nur sicher im Bus einschließen und dann evtl. bei der Polizei abgeben oder hier inserieren "Brett gefunden"...wäre auch nicht ganz unüblich! Soll kein Vorwurf sein! Aber es gibt immer 2 Sichtweisen und Kommunikation in der Situation ist der Schlüssel. Am Ende ist das wichtigste, dass Du heil bist und die Geschichte regt hoffentlich auch ein wenig dazu an, mehr aufeinander zu achten.

Gast  |  19. April 2017 09:36
Ach ja...und noch was Jakob: Was meinst Du warum der "Dieb" das Board sichtbar in seinen Bus gepackt hat? Vielleicht damit Du es siehst?! Eher untypisches Verhalten für einen Dieb findest du nicht auch? Ein Dank deinerseits wäre wohl mehr als angemessen,anstatt hier noch über den Gang zur Polizei nachzudenken...Frechheit!!!

Gast  |  19. April 2017 10:10
Moin,
das ist etwas was ich mich nach etwas nachdenken auch gefragt habe: Könnte es nicht sein, dass die das Board wie bei Gast 09:31 und 09:36 beschrieben nur "aufbewahren" wollten?

Gast  |  19. April 2017 10:28
Hätte er gefragt, wüsste er es vielleicht und man hätte sich den obigen Aufriss sparen können! Für mich passen die dargestellten Verhaltensweisen irgendwie nicht zu meinen realen Halli-Erlebnissen aus 15 Jahren Windsurfen dort...

Gast  |  19. April 2017 11:31
...achtet einfach aufeinander, denn wir haben etwas was die meisten Sportarten nicht haben.....
"Buddy-ismus" regards Tobi

Gast  |  19. April 2017 12:04
Schönes Schlusswort, Tobi! Das ist es wirklich, was unseren Sport so besonders macht...der Zusammenhalt. Ich empfinde es immer noch wie eine große Familie! Das sollten wir uns erhalten. Allen eine tolle Saison 2017...ob auf dem Tümpel oder in Jaws...Windsurfen ist und bleibt der schönste Sport der Welt. Und jeder, der diesen Sport betreiben "darf" (gesundheitlich, finanziell...) sollte glücklich und dankbar dafür sein!

Gast  |  19. April 2017 12:34
"das ist etwas was ich mich nach etwas nachdenken auch gefragt habe: Könnte es nicht sein, dass die das Board wie bei Gast 09:31 und 09:36 beschrieben nur "aufbewahren" wollten?"
Genau das würde ich auch behaupten wenn ich gerade beim klauen erwischt worden wäre.
Wenn ein Boad herrenlos an den Strand gespült wird dann sicher ich es erst mal, indem ich es sichtbar an den Strand lege, halte Ausschau nach dem Eigentümer und wenn das nichts ergibt verständige ich die Waschpo. Liegt das Brett am Ende des Tages immer noch am Strand kann man es einpacken, die Polizei verständigen und z.B hier auf DD eine"gefunden" Meldung posten.

Gast  |  19. April 2017 12:37
Moin, ich war der Herr, der dich versucht hat reinzuziehen. Ich bin beruhigt, dass alles gut gegangen ist. Das Abschleppen mit den kleinen Boards ist echt schwierig. Das Vorbeisurfen vieler ist mir auch sehr negativ aufgefallen. aloha sven

Gast  |  19. April 2017 14:08
Mir ist letztes Jahr ziemlich weit draußen auch der Mast gebrochen und der hat leider direkt mein Segel mit ins Grab genommen. Geholfen hat mir auch keiner. Aber das Beste ist, der DLRG Futzi stand ebenfalls nur mit dem Fernglas am Ufer um mich zu beobachten. Da bist du nicht alleine (Gast 23:59 Uhr).

Gast  |  19. April 2017 14:18
"Genau das würde ich auch behaupten wenn ich gerade beim klauen erwischt worden wäre."
Ich wäre mit solchen Behauptungen mal vorsichtig! Wie gesagt: er hätte sich mit den Jungs mal unterhalten sollen. Ein Dieb legt das Board bestimmt nicht gut einsehbar in seinen Bus!!! Was soll der Käse?

Gast  |  19. April 2017 17:02
Käse ist es zu glauben das es normal ist sein Board nach solch einer Aktion in irgendwelcher Bussen anderer Leute sucht.

Gast  |  19. April 2017 17:09
edit:zu suchen statt sucht

Gast  |  19. April 2017 17:14
Moin ich bins nochmal, Jakob.
Nochmal vielen Dank an Sven, der mich ein stück weit gezogen hat, ich konnte dich danach an Land leider nicht mehr auffinden um dir persöhnlich zu danken.
Zu den Kritikern kann ich nur sagen: Klar hätte es sein können, dass sie es gut gemeint haben und es als gefunden inserieren wollten. Doch wenn ein Board gerade an Land gespült kommt und man eventuell noch Jemanden in der Brandung schwimmen sieht, oder auch nicht, legt man es erstmal an Land, sodass der Besitzer es gut wieder finden kann. Erst am Abend kann man es einpacken und als gefunden inserieren. Außerdem war das Board nicht wirklich sichtbar eingepackt, sondern zwischen anderen Boards in den Bus geschoben(man erkannte nur das Heck).
Wie dem auch sei, ich bin froh dass alles gut gelaufen ist und werde ab jetzt auch immer einen Tampen zum abschleppen dabei haben und die alten Bestandteile des Materials austauschen.
PS: etwa 1 Stunde davor hatte ich ein herumtreibendes Kiteboard eingesammelt und es am Strand dem Dankbaren Besitzer übergeben und gehofft, dass mir sowas nicht passiert ;)).
Viele Grüße Jakob

Gast  |  19. April 2017 18:18
und kauf dir mal einen vernünftigen Mastfuß. Die Investition lohnt wie nun gemerkt hast.

Gast  |  19. April 2017 20:37
schön, dass Du sicher an Land gekommen bist! Das wichtigste!
Ich finde ein Board mit einen beschädigten Mastfuss und sichere das erstmal in dem ich es in mein Bus packe?
Hallo, hier mal kurz zu überlegen, dass ein Notfall vorliegt, ist ja wohl das Naheliegenste!
Es ist nicht uncool, jemand zu fragen, der im Wasser treibt, ob er Hilfe braucht und lieber einmal mehr die DGzR anrufen, als das jemand stirbt!
By the way, jeder Surfer sollte da durchaus mal einen Euro spenden, die arbeiten ohne staatliche Unterstützung!

Gast  |  19. April 2017 20:56
..Habe nur noch gesehen wie der Typ mit dem Brett an Land gekommen ist und sich damit ganz schnell vom Acker gemacht hat..

Gast  |  19. April 2017 21:28
Was lernst Du daraus, lange Schläge sind was für (xxx - unangemessener Begriff entfernt, die Red.).
Bleib im brandungsgürtel-ich weiß, das kostet Kraft,
nur so wirst Du besser....

Gast  |  19. April 2017 21:36
Warum sollte es unter Windsurfern eigentlich nur "Gutmenschen" geben?!Dies zu glauben grenzt an Wahnsinn. Zum Glück sind die Fahrzeuge dieser Windsüchtigen Spezies aber recht leicht wieder zu erkennen und man kann beim nächsten Wiedersehen doch mal freundlich nachfragen warum das Board mitgenommen wurde. Bei unzureichender Antwort empfehle ich den Einsatz der Mastverlängerung. Diese sollte nach Gebrauch aber dringend ausgetauscht werden da einer eventuellen Materialermüdung unbedingt vorzubeugen ist!

Gast  |  19. April 2017 23:13
Weltklasse, und zum Schluss kommen dann noch die harten Jungs aus den Löchern. Witzig

Gast  |  20. April 2017 07:28
Es erreicht so langsam RTL Niveau ! Danke Dailydose.

kiki68  |  20. April 2017 07:54
Bestimmte anonyme User erreichen RTL Niveau und nicht DailyDose!
Wäre mal schön wenn diese Besserwisser das Mal am Spot zum Besten geben was sie hier so schreiben.
Bin ich auch schon das ein oder andere Mal mit Bruch durch die Gegend geschwommen und bin immer dankbar wenn jemand seine Hilfe anbietet auch wenn ich sie evtl nicht benötige.
Das Board in den Bus packen empfinde ich als sehr komisch.
Aloha Gunnar

Killefit  |  20. April 2017 10:46
Durch Andreas' Havarie im letzten Winter und meinen 'Brettfund' zu Weihnachten bin ich auch wieder etwas wachgerüttelt worden.
Seitdem habe ich auch wieder einen 'Abschlepptampen' am Trapez, und ich habe sämtliches Material mit Namen, Mail und Telefonnummer beschriftet.
Mastfüße kontrolliere ich halbjährlich, verdächtige Joints werden getauscht, und ich benutze möglichst Heavy Duty Stuff und keinen Billigkram, wenn mein Leben davon abhängen kann.
Ich apelliere seitdem auch bei jeder Gelegenheit an jeden, sein Material zu beschriften, und tue das hiermit noch einmal!
Zum Einen haben Finder es einfacher, den Besitzer zu verständigen, aber vor Allem kann schneller geklärt werden, ob ein Rettungseinsatz notwendig ist.
Vor A***löchern, die gefundenes Material einfach einsacken, hilft das aber natürlich auch nicht.
So, wie es hier geschildert wurde, sieht es für mich auch nicht danach aus, als ob die das Board nur verwahren wollten.
Wirklich traurig, dass es solche Typen auch unter Surfern gibt.
Ich war am WE leider nicht auf dem Wasser, aber ich frage grundsätzlich jeden, ob er Hilfe braucht, wenn ich ihn länger im Wasser liegen sehe - erst Recht, wenn sein Material nicht mehr ok oder vollständig ist. Hätte ich Dich gesehen, hättest Du von mir Hilfe bekommen.
Es ist gut, zu hören, dass Du wohlbehalten ans Ufer zurück gekommen bist!
Hang Loose, Stefan

Gast  |  20. April 2017 15:49
Ist ja Anonym, dann kann man sich auch mal loben. Ich halte immer an, wenn jemand lange nicht mehr aufs Brett kommt. In Heiligenhafen habe ich schon mehrfach Leuten geholfen. Z.B. im Wasser Board und Segel wieder zu verbinden. Und auch Abschleppen unter Schaden meiner eigenen Fußschlaufen mit Nottampen vom Trapez hat schon funktioniert. Das mache ich nicht aus reiner Selbstlosigkeit, ich hoffe darauf, dass mir auch jemand hilft, wenn ich in Not bin. Und ich glaube, dass die denen ich geholfen habe, auch anderen helfen würden. Ist ein bisschen wie ein positives Schneeballprinzip, dass am laufen gehalten werden muß.

Gast  |  20. April 2017 21:34
@Gast 15:49:
So ist es ! Und ich bin mir sicher, das es auch so bleiben wird. Ich surfe seit 1980 in Heiligenhafen und habe immer positive Erfahrungen im Miteinander dort gehabt, mir ist nie etwas abhanden gekommen, obwohl mein Zeug manchmal Stunden unbeaufsichtigt am Strand rumgelegen hat. Wie bei vielen anderen auch, ist mir geholfen worden und ich habe anderen geholfen
Ich sehe diese Situation als die berühmte Ausnahme von der Regel.
Aloha

Gast  |  23. April 2017 19:54
Ich habe in 15 Jahren Halli auch nie die Erfahrung machen müssen, dass jemand ohne drauf zu achten an "Schiffbrüchigen" vorbeizieht weils ihm egal wäre. Je nach Wellengang kann ich jedoch aus Erfahrung sagen, dass man schlicht übersehe wird. Klingt komisch, is aber so. Mit diesen Problemen hat sogar die DGzRS zu kämpfen. Also Bälle flachhalten und an das Gute im Menschen denken. Niemand lässt jemanden gerade in diesem Sport eiskalt in der Ostsee zurück, da bin ich mir sicher!



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